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Wiener Maler zu Gast im Rheintal

«Wiener Brut» heisst die Ausstellung in der Galerie art dOséra in Diepoldsau. Vernissage ist am 15. November.
Ein Werk von Peter Niedermair. (Bild: pd)

Ein Werk von Peter Niedermair. (Bild: pd)

Nachdem sich im Juni fünf Liechtensteiner Künstler den Kunstinteressierten aus dem Rheintal vorstellen durften, bringt der Verein art dOséra mit vier Wiener Malern ein weiteres Highlight ins Rheintal. Die vier Wiener bringen 66 ihrer Werke nach Diepoldsau.

Walter Strobl lebt und arbeitet als freischaffender Maler in Wien. Ausgangspunkt für seine Malerei und Grafik ist das, was ihn umgibt, was er sieht und das, was bei der Beobachtung dessen in ihm vorgeht. Seine Bilder sind jedoch nicht nur Abbildung der äusseren und seiner inneren Welt, sondern darüber hinaus eigenständige Objekte mit stofflichen Qualitäten, Resultate eines Vorgangs, bei dem Wahrnehmung, Denken, Empfinden und Handwerk in Beziehung zueinanderstehen.

Bogdan Pascu ist in Bukarest geboren, absolvierte aber sein Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er malt meistens gegenständliche Inhalte mit Ölfarben auf Leinwand. Seine Malerei ist immer offen, unfertig. Seine Bilder sind Baustellen und Spielwiesen. Fehler und Korrekturen bleiben sichtbar und werden zu Gestaltungsmitteln. Die subjektiven Grenzen seiner künstlerischen Freiheit auszuloten und stetig zu erweitern, ist das zentrale Anliegen seiner Beschäftigung.

Peter Niedermair kommt aus Bozen. Er malt mit selbstangeriebenen Farben (Öl, Eitempera) auf selbstgrundierten Malgründen (Kreidegründe). Mit dem Material erkundet er, wie viel er vom Dasein im einmalig zu erlebenden «Real-Raum» erkennt, eine Art Wahrnehmungsdokument.

Joanna Gleich ist in Polen geboren, lebt und arbeitet seit 1979 in Wien. Zu Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit stand die Arbeit mit der Natur sowie die Beschäftigung mit alten und neuen Meistern im Vordergrund. Doch nach und nach entschied sie sich für die Sprache der reinen Malerei. Sie hatte den Eindruck, dass sich der Gegenstand der unmittelbaren Lesbarkeit des Bildes widersetzt, da er durch die ihm anhaftende Bedeutung und den daraus resultierenden Assoziationen einer anderen Grammatik gehorcht. Ihre Malerei ist zwar kein Spiegelbild der Wirklichkeit, bleibt jedoch mit ihr in vielfacher Hinsicht verflochten.

Die Vernissage findet am Freitag, 15. November, um 19 Uhr in der Galerie art dOséra, Rheinstrasse 6 in Diepoldsau, statt. Die Ausstellung dauert bis Ende November. Öffnungszeiten der Galerie: jeweils an den Samstagen, 16., 23. und 30. November, von 16 bis 20 Uhr und an den Sonntagen, 17. und 24. November sowie 1. Dezember, jeweils von 11 bis 16 Uhr.

www.artdosera.ch

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