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Wieder Ruhe im Personalsektor

Nach Restrukturierungen, Entlassungen und Kurzarbeit ist die SFS Gruppe auf dem Personalsektor wieder besser unterwegs. Die Kurzarbeit konnte praktisch aufgehoben werden, weitere Entlassungen sind nicht geplant.
Max Pflüger
Zufrieden präsentierten sie trotz Umsatz- und Gewinnrückgang das Geschäftsjahr 2009: (von links) Rolf Frei, CFO SFS Gruppe, Heinrich Spoerry, Delegierter des Verwaltungsrates, und Christian Fiechter, Beauftragter für Kommunikation und Mediensprecher. (Bild: Max Pflüger)

Zufrieden präsentierten sie trotz Umsatz- und Gewinnrückgang das Geschäftsjahr 2009: (von links) Rolf Frei, CFO SFS Gruppe, Heinrich Spoerry, Delegierter des Verwaltungsrates, und Christian Fiechter, Beauftragter für Kommunikation und Mediensprecher. (Bild: Max Pflüger)

Heerbrugg. Am Rande der gestrigen Pressekonferenz zum Geschäftsjahr der SFS Gruppe beantwortete Pressesprecher Christian Fiechter dem «Rheintaler» Fragen zur Arbeitsmarktsituation am Standort Rheintal. Die wichtigste Botschaft lautet: «Die Situation hat sich beruhigt, die Restrukturierungen sind erfolgreich abgeschlossen, auch auf dem Personalsektor geht es wieder aufwärts.»

Konkret heisst das: Es gibt seit November 2009 in der SFS Gruppe praktisch keine Kurzarbeit mehr. Punktuelle Ausnahmen bestätigen dabei nur die Regel. Und es sind vor allem keine weiteren Personalreduktionen mehr zu befürchten. Immer vorausgesetzt natürlich, die Wirtschaft breche nicht noch einmal und noch tiefer ein.

Abbau rund acht Prozent

Seit dem 4. Quartal 2008, das heisst seit rund 15 Monaten musste SFS rund 200 Stellen abbauen. Das entspricht einer Reduktion der Stellen in der Region Rheintal um rund acht Prozent.

Der grosse Teil erfolgte über natürliche Fluktuation, und rund 35 Mitarbeiter gingen in gegenseitiger Absprache in Frühpension. Im Rheintal musste 60 Mitarbeitern aus betrieblichen Gründen gekündet werden, wie von Christian Fiechter zu erfahren war.

Ursache: Absatzprobleme

Die Ursache des vorgenommenen Personalabbaus ist der erhebliche Rückgang in den Abnehmermärkten. Vor allem als Zulieferer der Automobilindustrie musste SFS Umsatzeinbussen hinnehmen.

Die ungenügende Kapazitätsauslastung in den Produktionswerken und Logistikbetrieben musste mit dem Stellenabbau aufgefangen werden.

Die Absatzprobleme sind nicht durch mangelnde Qualität der Produkte von SFS bedingt, sondern in Absatzproblemen am Ende der Produktionskette sowie im Abbau von zu grossen Lagerbeständen auf allen Stufen.

Von Italien nach Heerbrugg

Für das Rheintal wichtig ist die Aufhebung der Produktion von Teilen für die Autoindustrie in Italien und die Verlagerung dieser Produktion nach Heerbrugg. Dies ist mit einem Stellenabbau in Italien verbunden. Die damit erzielte bessere Auslastung der Werke in unserer Region sichert jedoch nachhaltig wichtige Stellen im Rheintal, wie Christian Fiechter bestätigte.

In Italien verbleibt die Produktion von Tür- und Fensterbändern. Sie war schon immer ein Schwerpunkt der Produktionsstätten im südlichen Nachbarland.

Lehrstellen nicht betroffen

Für die Region bedeutungsvoll ist, dass SFS das Angebot an Lehrstellen im Zuge der Restrukturierungen nicht eingeschränkt hat. Die SFS Gruppe ist nach wie vor wichtigster Lehrbetrieb im Rheintal. Christian Fiechter: «Das ist uns wichtig, und das soll auch so bleiben.

» Christian Fiechter belegt dies mit eindrücklichen Zahlen: «Unsere Gruppe bietet im Rheintal rund 150 Auszubildenden in acht Berufen einen Lehrplatz. Schweizweit kommen 30 weitere Ausbildungsplätze dazu. Wir bilden rund 180 junge Leute aus.»

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