Wieder knapp verloren

FUSSBALL. Dritte knappe Niederlage im dritten Spiel der Finalrunde: In Luzern verlieren die Staader Frauen mit 0:1 (0:1).

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FUSSBALL. Dritte knappe Niederlage im dritten Spiel der Finalrunde: In Luzern verlieren die Staader Frauen mit 0:1 (0:1).

In der NLA-Quali hatte Staad gegen Luzern zweimal gewonnen, natürlich wollte man den Favoriten wieder ärgern. Diese Absicht verfolgten die Seemädchen aus einer gesicherten Defensive heraus. Aber die Gäste liessen den Innerschweizerinnen zu viel Platz im Mittelfeld. Dass daraus keine hochkarätigen Chancen resultierten, lag an der Staader Verteidigung, aber auch an der Ideenlosigkeit der Gastgeberinnen. Luzern versuchte es vornehmlich mit langen Bällen. Auf diese Weise kam das per Kopf verlängerte Spielgerät nach 25 Minuten zu Stocker, die sich rechts durchsetzte und an der herauseilenden Torhüterin Vanessa Lang zum 1:0 einschob.

Kaum Chancen vor der Pause

Darauf erhöhten die Gäste den Druck. Aber bis zur Pause kamen sie nur zu einer nennenswerten Chance: Rebekka Thoma wurde über die linke Seite in die Tiefe lanciert. Dabei konnte sie aber von einer Luzernerin so bedrängt werden, dass ihr Torschuss von der Keeperin zum Eckball geklärt werden konnte.

Nach der Pause waren die Gäste kämpferisch und läuferisch viel engagierter. Sie spielten nach vorne aber unkonzentriert und wirkten oft überhastet. Das Spiel war schwach und wurde überwiegend im Mittelfeld ausgetragen. Schüsse aus der zweiten Reihe prägten das Bild. Die einzig zwingende Torchance für die Staaderinnen hatte wieder Rebekka Thoma, die einen Ball von Lena Bruderer in den Rücken der Abwehr erlief und frei auf die starke Torhüterin zusteuerte (71.). Die Situation wurde von Antonia Albisser clever gelöst, als sich Thoma den Ball einen Tick zu weit vorlegte.

Erst in der Schlussviertelstunde wurden die Seemädchen gefährlicher. Aber Meike van Elten scheiterte mit einem scharfen Schuss an der Schlussfrau, Bruderer zielte am Tor vorbei, und in der 82. Minute konnte die Luzerner Keeperin eine Hereingabe Eltens knapp vor Justyna Trzaskowski abfangen. In der Nachspielzeit sorgte ein Freistoss Bruderers für Gefahr, der Abpraller konnte aber von einer Luzernerin gerade noch vor Alina Thoma geklärt werden. Somit bleibt als Fazit, dass Staad gegen einen Gegner, der sicher nicht seinen besten Tag erwischte, eine unnötige Niederlage einfing. (jut)