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Wieder kein Altstätter Heimsieg

Auch im sechsten Saisonspiel auf der Gesa reüssiert der FC Altstätten nicht: Beim 1:3 (0:1) gegen Rapperswil-Jona II zeigt er ausser im ersten Viertel der Partie eine schwache und uninspirierte Leistung. So wird's noch eng für den FCA.
Yves Solenthaler
Zu Beginn hatte Altstätten noch mehr vom Spiel: Nach dieser Turneinlage des Rappi-Goalies bereitete Ramon Gächter Bektesis Kopfball-Chance vor. (Bild: Yves Solenthaler)

Zu Beginn hatte Altstätten noch mehr vom Spiel: Nach dieser Turneinlage des Rappi-Goalies bereitete Ramon Gächter Bektesis Kopfball-Chance vor. (Bild: Yves Solenthaler)

FUSSBALL. «Wir wussten, dass die jungen Rapperswiler gefährlich werden, wenn sie ins Spielen kommen», sagte Altstättens Trainer Adrian Brunner nach dem Match. Wie seine Mannschaft in den 105 vorangehenden Minuten mit diesem Wissen umgegangen ist, war Brunners Gesichtsausdruck abzulesen.

Als plötzlich der Faden riss

«Zu Beginn war's gut, wir setzten die Gäste unter Druck – dann war das plötzlich weg», fasst der Trainer zusammen. In den ersten knapp 30 Minuten schien Altstätten die Gäste tatsächlich im Griff zu haben. Den eigenen Angriffen fehlte etwas die letzte Konsequenz – bei einem abgefälschten Lattenschuss oder einem Bektesi-Kopfball nach Gächter-Flanke hätten die Gastgeber dennoch in Führung gehen können.

Nach diesem vorsichtig optimistisch stimmenden Beginn folgten aber erst einmal fünf desaströse Minuten: Der 17-jährige Bahadir Yesilcayir traf zuerst nach einem Solo den Innenpfosten (33.) und scheiterte dann am gleichaltrigen FCA-Keeper Andrin Dietsche. Der kräftige Debütant im Altstätter Tor zeigte sein Können mehrmals – beim magistralen Freistoss von Rappi-Captain Dardan Morina aus etwa 22 Metern war er in der 35. Minute aber machtlos.

Die Gäste vom Zürichsee präsentierten sich zusehends in prächtiger Spiellaune – und ihre früh störenden Offensivspieler verleiteten die Altstätter regelmässig zu Fehlpässen. Daran änderte sich auch nach der Pause nichts.

Aus diesem Nichts heraus tauchte plötzlich Ramon Gächter (57.) allein vor dem Gästetor auf. Er traf sicher zum 1:1 – und der FCA schien im Aufwind. Zwei kurz darauf folgende Steiger-Freistösse stellten den unsicheren Rapperswiler Keeper Lukas Comolli vor Probleme. Aber der nächste Rapperswiler Angriff in der 61. Minute entlarvte diese Möglichkeiten als Strohfeuer: Nach einem kurz ausgeführten Eckball nickte der alleingelassene Innenverteidiger Salen Dzaferi die Flanke aus dem Halbfeld zum 2:1 für die Gäste ein.

Resignation nach Rückstand

Danach kam vom FCA gar nichts mehr. Der Penalty, der zur Entscheidung für die Gäste führte (74.), war durchaus umstritten – weil nicht auszumachen war, dass Goalie Dietsche den heraneilenden Stürmer berührt hat. Es war aber eine Szene, wie sie halt immer Penalty-verdächtig ist. Und vor allem war die Altstätter Unterlegenheit, namentlich nach der Pause so deutlich, dass es absurd wäre, die Niederlage an einer Situation festzumachen.

Das weiss auch Altstättens Trainer Adi Brunner. Aber er hat «keine Ahnung, wo es klemmt». Das nächste Spiel bestreitet Altstätten am Samstag, 9. April, in Schluein. Das Spiel gegen die abstiegsgefährdeten Bündner gehört – wie eigentlich auch das gegen Rapperswil II – zu denen, das Altstätten gewinnen müsste, um nicht noch in die Bredouille zu geraten. Eine beträchtliche Steigerung muss schleunigst her. – «Wenn wir weiter so spielen, wird das eine schwierige Rückrunde», sagt Adi Brunner.

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