Widnauer Penalty-Frauen

Am Hallenturnier in Widnau gewinnt das Frauenteam. Zweimal erst nach Penaltyschiessen.

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Im Penaltyschiessen nicht zu schlagen: Widnauer Frauenteam A. (Bild: cd)

Im Penaltyschiessen nicht zu schlagen: Widnauer Frauenteam A. (Bild: cd)

FUSSBALL. Wer schon mal in der Halle Fussball gespielt hat, weiss, was es heisst, zwölf Minuten zu viert hin und her zu rennen. Zwar spielten die jungen Frauen in der Regel in zwei Blocks, dennoch war ihnen die Anstrengung anzusehen, umso mehr als die Aegetenhalle ziemlich gross ist. Den Gastgeberinnen aus Widnau scheint dies allerdings zu behagen. Das erste der beiden Widnauer Frauenteams verteidigte den Titel aus dem Vorjahr.

Elfmeter entscheiden

Dabei setzte sich Widnau nach dem Gruppensieg sowohl im Halbfinal als auch im Final erst nach dem Penaltyschiessen durch. In der regulären Zeit blieben beide Spiele torlos. Ihre Penaltystärke offenbarten die Widnauerinnen zunächst gegen Wittenbach. Es endete 3:2. Im Final gewannen die Widnauer Penalty-Frauen gegen Eschenbach mit 5:3.

Die zweite Widnauer Mannschaft konnte sich in der Gruppenphase nicht für die Halbfinals qualifizieren.

Turniersieg zweitrangig

Für OK-Chef Raphaël Grandchamp ist der sportliche Erfolg der Hausherrinnen nicht so wichtig, im Gegenteil: «Ich bin nicht unglücklich, wenn Widnau nicht gewinnt, sonst sagen sich die Gäste irgendwann: <Weshalb sollen wir noch nach Widnau reisen, nur um zu verlieren?>» Den Gefallen taten ihm die Frauen zwar nicht, nach ihrem Turniersieg war Grandchamp dennoch zufrieden und knipste gleich das Siegerbild. Dass es dieses Jahr am Frauenturnier keine Rheintaler Derbies gab, habe zudem weniger mit der Widnauer Stärke als mit dem frühen Datum zu tun, sagt Grandchamp.

Am Sonntag gab es noch einen Widnauer Sieg: Die E-Junioren gewannen ihr Turnier am Morgen gegen Au-Berneck. Am Samstag aber unterlagen die Widnauer D-Junioren im Final gegen Staad. (cd)