Widnau wieder solid

Nach der Pleite gegen Jona hat sich Faustball Widnau mit deutlichen Siegen gegen Oberentfelden und Vordemwald wieder gefangen.

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Kevin Kohler zeigte in der Widnauer Defensive einmal mehr eine starke Leistung. (Bild: pd)

Kevin Kohler zeigte in der Widnauer Defensive einmal mehr eine starke Leistung. (Bild: pd)

FAUSTBALL. Dank dem 3:0-Erfolg gegen Oberentfelden und dem 3:1-Sieg gegen Vordemwald rückt Faustball Widnau auf den zweiten Platz der NLA vor.

Die Ausgangslage für Widnau war alles andere als angenehm: Nach der Niederlage gegen Jona waren die Rheintaler schon früh in der Saison gefordert. Kurz vor dem Europapokal schienen die Rheintaler jedoch wieder an Selbstvertrauen zu gewinnen.

Konzentriert im Startspiel

Vor allem die erste Partie gegen Oberentfelden könnte für die Rheintaler wegweisend sein für den weiteren Saisonverlauf. Von Beginn an agierte der amtierende Schweizer Meister auf allen Positionen konzentriert und übernahm das Spieldiktat. Den Widnauern gelang es vor allem in den ersten beiden Durchgängen, den Aargauern das eigene Spiel aufzuzwingen. So gingen die ersten zwei Sätze klar an die Rheintaler.

Erst im dritten Abschnitt fand die Heimmannschaft, die bis zu diesem Spieltag auf dem zweiten Tabellenrang lag, erstmals richtig ins Spiel. So blieb der Durchgang bis zum Schluss ausgeglichen. Doch die Rheintaler schafften es einmal mehr, im richtigen Moment aufzudrehen. Vor allem gelangen in der entscheidenden Phase einige spektakuläre Abwehraktionen. Widnau gewann den dritten Durchgang zwar knapp, doch insgesamt ging der Sieg verdient an die Rheintaler.

Cyrill Schreiber, der im ersten Match noch durchgespielt hatte, entschied, sich im zweiten Spiel gegen Vordemwald zu schonen. Für ihn kam Jan Meier im Rückschlag ins Spiel. Vordemwald auf der anderen Seite zeigte sich kämpferisch und entschlossen. Vor allem im Angriff gelangen mehrere überraschende Angriffe zum Punktgewinn. So blieb das Spiel lange ausgeglichen, denn den Widnauern unterliefen zu Beginn noch einige Eigenfehler. So ging der erste Durchgang 11:7 verdient an die Aargauer.

Reaktion auf schwachen Beginn

Widnau war erneut gefordert und agierte nach dem verlorenen Startsatz wieder konzentrierter. Unter anderem waren die Zuspiele ab dem zweiten Durchgang präziser, was es den Angreifern deutlich einfacher machte, variantenreichere Schläge zu platzieren und vor allem die Fehlerquote zu reduzieren. So kämpften sich die Rheintaler zurück in den Match. Ihnen gelangen dann drei Teilerfolge in Serie.

Damit sichern sich die Widnauer die ersehnten vier Punkte und bleiben im Rennen um den Schweizer Meistertitel. (kom)

Widnau: Juliano Fontoura, Jan Meier, Cyrill Schreiber, Mark Hüttig (C), Domenic Fehle, Kevin Kohler. Coach: Kurt Sieber.