WIDNAU: Rechnungsergebnis mit leichtem Plus

Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem Plus von knapp 1,4 Millionen Franken. Für das Jahr 2017 schlägt der Rat einen gleichbleibenden Steuerfuss von 98 % vor.

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Die Jahresrechnung des allge­meinen Haushalts schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1368922.78 Franken oder – gemessen am gesamten Haushalt – einem Plus von rund drei Prozent. Im Voranschlag wurde mit einem Ausgabenüberschuss von 947300 Franken gerechnet. Gründe, warum das Ergebnis besser ist als budgetiert, sind Minderausgaben in Bildung/Schule von rund 350000 Franken sowie Budgetabweichungen von rund 400000 Franken auf diversen Konti bei Sozialhilfe/Asylwesen. Weiter kommen aus diversen Abweichungen unter dem Sammelkonto Verkehr insgesamt Minderausgaben von rund 380000 Franken zusammen. Und unter dem Sammelkonto Finanzen ist das Ergebnis 2,4 Prozent oder rund 670000 Franken besser als budgetiert. Dazu tragen die Steuern knapp 400000 Franken bei: Nebst einem Minus von 7,55 Prozent oder rund 250000 Franken bei den juristischen Personen, schliessen die anderen Steuer­arten mit Mehrerträgen ab.

Der Gemeinderat beantragt, das positive Ergebnis folgendermassen zu verwenden: Bildung einer Rücklage von 370000 Franken für die Investitionen zur Umnutzung der Wohnanlage Nefenfeld sowie 998000 Franken zusätzliche Abschreibungen verschiedener Projekte. Diese zusätzlichen Abschreibungen entlasten das künftige Budget um rund 84000 Franken. Mit der Rücklage für die Umrüstung der Wohnanlage Nefenfeld für Asylbewerbende und Flüchtlinge werden die diesbezüglichen Investitionen vorfinanziert.

Die vorgeschlagene Verwendung des Ergebnisses 2016 trägt damit nachhaltig zur Entlastung des Budgets 2017 und der folgenden Jahre bei.

Die Jahresrechnung der Elektrizitätsversorgung (EVW) schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 230 774.93 Franken ab. Der Aufwandüberschuss wird durch Bezug aus der Investitions- und Unterdeckungsreserve der EVW gedeckt. Nach diesem Bezug weist die Reserve einen Betrag von 962 227.90 Franken auf. Beim Kabelnetz wurde ein Ertrag von 623 801.74 Franken erzielt (Budget: 331 000 Franken). Dieser wurde in die Baureserve Kabelnetz gelegt, die für die ge­plante Netzmodernisierung verwendet wird. Der Ertragsüber­- schuss bei der Wasserversorgung (WVW) beträgt 1162 798.15 Franken (Budget: 713 000 Franken). Er wird für zusätzliche Abschreibungen verwendet. Das Verwaltungsvermögen der WVW beträgt per 31. Dezember 2016 noch rund 815 000 Franken.

Das Zentrum Augiessen erzielte einen Überschuss von 546 163.42 Franken (Budget: 260 500 Franken). Der Ertragsüberschuss wird in die Rücklage für den Betrieb und Bau Altersheim eingelegt. Das Defizit bei der Spitex liegt bei 210 801.44 Franken (Budget: 236 400 Franken). Der Voranschlag 2017 rechnet – bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 98 % und einer Grundsteuer von 0,8 ‰ – mit einem Defizit von 516100 Franken, was rund 1 % der veranschlagten Ausgaben entspricht.

Gemeinde unterstützt Prix Benevol

Die Gemeinde Widnau möchte die Freiwilligenarbeit würdigen und beteiligt sich zum dritten Mal an der Durchführung des Prix Benevol. Die Evaluation 2017 findet wieder unter regionaler Koordination statt. Die Gewinnerin oder der Gewinner des kommunalen Prix Benevol sind dann gleichzeitig für den kantonalen Wettbewerb in St. Gallen nominiert. Die kantonale Auszeichnung wird 2018 vergeben. So lauten die Teilnahmebedingungen: «Leisten Sie oder Ihre Organisation unentgeltlich bis zu maximal sechs Stunden/Woche Freiwilligenarbeit? Dann bewerben Sie sich bis spätestens 30. Juni 2017 für den Prix Benevol. Laden Sie den Bewerbungsbogen unter <%LINK auto="true" href="http://www.widnau.ch" text="www.widnau.ch" class="more"%> (Verwaltung – Dienstleistungen) herunter und füllen Sie ihn vollständig aus. Senden Sie den Bewerbungsbogen per Post oder elektronisch an: Verein St. Galler Rheintal, Corinna Rohner, ri.nova Impulszentrum, Alte Landstrasse 106, 9445 Rebstein,

E-Mail: info@rheintal.com.» (gk)