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WIDNAU: Nur junge Jasser auf dem Podest

Trotz hohen Durchschnittsalters an der 31. Rheintaler Jassmeisterschaft schafften es nur Junge aufs Podest. 171 der insgesamt 460 Teilnehmenden bestritten diesen Sonntag den Final.
Gert Bruderer
OK-Präsident René Müller (ganz rechts) mit den drei besten Finalteilnehmern: (von links) Christoph Naef aus Oberriet (3. Rang), Jasmin Kammerer aus Haag (Rheintaler Jasskönigin) sowie Flavio Untersander aus Widnau (2. Rang). (Bilder: Gert Bruderer)

OK-Präsident René Müller (ganz rechts) mit den drei besten Finalteilnehmern: (von links) Christoph Naef aus Oberriet (3. Rang), Jasmin Kammerer aus Haag (Rheintaler Jasskönigin) sowie Flavio Untersander aus Widnau (2. Rang). (Bilder: Gert Bruderer)

Gert Bruderer

Das Motto lautete «Mitmache isch Trumpf». Tatsächlich kann ja nur einer gewinnen. Erwin Meier aus Goldach sagte stellvertretend für viele, gewonnen habe er auf jeden Fall – Erfahrung nämlich. Der Anlass lasse sich immer geniessen, auch diesmal habe man es schön gehabt.

Können allein genügt bei Weitem nicht

Dass beim Jassen auch Glück und Pech im Spiel sind, weiss niemand besser als der Montlinger Thomas Wüst. Als Jasskönig stand er 2012 zuoberst auf dem Podest, diesmal hatte er sich mit dem 163. Rang zu begnügen. Trotzdem hatte auch er sichtlichen Spass (siehe kleines Foto).

Worum es beim Jassen geht, bringt Karl Sonderegger (130. Rang) aus Au auf den Punkt. Der Gelegenheitsjasser nennt das Kartenspiel eine schöne Art der Kontaktpflege. Und Roman Gruber (43. Rang), Bauchef von Rebstein-Marbach, gehört zu denen, die gleich mit mehreren Angehörigen am Final im Widnauer «Metropol»-Saal teilnehmen konnten. Jassen ist eben auch heutzutage in manchen Haushalten noch immer Familiensache.

Es gewinnen eben viele nicht

Martin Graf aus Rüthi, der mal Vierter wurde, musste sich diesmal mit Rang 165 begnügen und meinte lachend: «Es git en huufe, wo nöd gwünned.» Battista Affuso neben ihm (Gemeinderat in Rüthi) hat es mit dem 90. Rang immerhin fast in die erste Hälfte geschafft.

Besondere Freude brachte OK-Präsident René Müller unmittelbar vor der Rangverkündigung zum Ausdruck. Dass eine junge Frau gewann und auch noch zwei junge Männer das Podest besteigen konnten, ist für die Jassmeisterschaft natürlich ein Glücksfall und willkomme­- ne Werbung. Angesichts eines Durchschnittsalters von sicher 50+ tut frisches Blut sicher gut.

Es gab auch einen Schätzwettbewerb

Wer mit Jassen nichts gewann, hatte noch eine andere Siegeschance: Vor Finalbeginn konnte man schätzen, wie viele Punkte der oder die Beste erreicht. Hier hat zum Beispiel Karl Sonder­egger einen deutlich besseren Rang erzielt: Er nannte die Zahl 4143 (41 ist sein Jahrgang, 43 jener der Freundin) – und siehe da: Ein Jasser mit der Punktzahl 4143 wäre Neunter geworden. – Gar nicht schlecht getippt, Herr Sonderegger!

Hinweis

Die Rangliste (bis zum 22. Platz) ist auf rheintaler.ch im Beitrag «Jasmin Kammerer ist Jasskönigin» zu finden.

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