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WIDNAU: Geste des Teilens aktueller denn je

Einen Riesenerfolg konnte das Gastgeberpaar Ruth und Martin Frei-Kobler am Martinimahl verzeichnen. Die Projekte des Schweizer Bauordens können mit einem grossen Betrag unterstützt werden.
Simon Rohrer setzte sich als tüchtiger Auktionator ein. (Bild: Rösli Zeller)

Simon Rohrer setzte sich als tüchtiger Auktionator ein. (Bild: Rösli Zeller)

Gemeinsam etwas beitragen für ein humanes Miteinander und für soziale Gerechtigkeit, lautete die Aufforderung an die über 200 Gäste. «Gut, dass es dich gibt!» war das Motto des Abends, der im festlich dekorierten Widenbaumsaal gefeiert wurde. Gut, dass es eine Familie Frei-Kobler gibt, ist man geneigt beizufügen, wenn man ihr riesiges uneigennütziges Engagement kennt.

Nigeria, Ghana, Zentralrumänien

Erstmals unter den Geladenen war der Männerchor Rüthi. Mit seinem Auftritt unter der Leitung von Lukas Breuss bereicherte der Chor den Abend mit Gesang querbeet durch das breite Repertoire auf schönste Weise. Gastgeber Martin Frei erinnerte in seiner kurzen Ansprache daran, dass es schön und bereichernd sei, mit eigenem Tun etwas im Leben bewirken zu können. Mit dem Erlös aus der Auktion, die im Laufe des Abends unter den Auktionatoren Simon Rohrer und Fabio Frei geleitet wurde, werden drei Pro­jekte des Schweizer Bauordens unterstützt. Es sind dies das Kinderhilfswerk in Nigeria, das Rita Reich seit Jahren leitet, ein Projekt für Strassenkinder in Zen­tralrumänien und eines für ein Spital in Ghana, das von Bischof John geführt wird. Martin Frei stellte den Bauorden kurz vor und versicherte, dass jeder Franken weitergegeben werde.

Zum Martinimahl gehört die Auktion mit den Geschenken, die die Gäste bringen. Das Gastgeberpaar will nichts für sich behalten. Orchideen, Kerzen, Weine, Früchtekörbe, Bilder, Kunstwerke verschiedener Art, Spielzeug, Weihnachtsguetzli kamen unter den Hammer. Ein Aschenbecher von Peter Federer erbrachte den sagenhaften Erlös von 3000, eine Dose Weihnachtsguetzli 1000, ein Früchtekorb 1100, eine Steele «stehendes Licht» 1200 und eine Orchidee 800 Franken. Zu später Stunde konnte Kassier Fredy Weder den hohen Betrag (Auktionserlös und Spenden) von rund 72000 Franken verzeichnen. Die Käufer zeigten sich genauso grosszügig wie die Spender. Ihnen war bewusst, dass jeder Franken den Projekten und nicht einem Verwaltungsapparat zugutekommt.

Rösli Zeller

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