WIDNAU: Genossenschaft mit sehr gutem Ergebnis

Die Wohnbaugenossenschaft GWF wird im nächsten Jahr ein Sanierungskonzept für die Wohnbauten in der Meierenau ausarbeiten.

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Der Einladung des Verwaltungsrates der GWF Widnau zur 25. Generalversammlung folgten 30 Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Der Präsident August Büchel führte speditiv und kompetent durch die Versammlung und trug den Geschäftsbericht 2016 vor.

Vermietung wird aufwendiger

Aufgrund des sehr grossen An­gebotes an Neubauwohnungen wird die Vermietung aufwendiger und es kommt immer wieder zu kurzen Leerständen nach einem Auszug bis zur Wiedervermietung. Der präsidiale Jahresbericht, das Protokoll sowie die Jahresrechnung wurden diskussionslos und einstimmig genehmigt. Die GWF konnte in diesem Jahr bereits ihr 25-Jahr-Jubiläum feiern. Die Genossenschaft wurde im Jahr 1992 mit dem Zweck gegründet, den gemeinnützigen Wohnungsbau zu fördern und preisgünstige Wohnungen anzubieten. Aufgrund dieser Zielsetzung wurde die Wohnüberbauung in der Meierenau realisiert. Von den drei erstellten Mehrfamilienhäusern wurden die Wohnungen eines Wohngebäudes im Stockwerkeigentum veräussert. Die anderen beiden Häuser mit 27 Wohnungen gehören weiterhin der GWF. Nachdem die Gebäude nun bereits mehr als 20 Jahre alt sind, werden in den nächsten Jahren Investitionen in den Werterhalt der Gebäude nötig. Im Zusammenhang mit den Abklärungen für einen Sanie-rungsplan zur Erneuerung der Wohnbauten prüfte der Verwaltungsrat auch Möglichkeiten eines neuen Engagements im Wohnbaubereich. Angesichts des Überangebotes an Wohnungen und der sehr hohen Bodenpreise möchte der Verwaltungsrat jedoch keine Risiken eingehen und verzichtet auf weite­- re Bauprojekte. Stattdessen soll die Wohnanlage in den nächsten Jahren in Etappen erneuert werden.

Die Jahresrechnung schloss erneut erfreulich ab. Das gute Resultat wurde unter anderem dank der tiefen Hypothekarzinsen erzielt. Die Mietzinseinnahmen waren im Berichtsjahr leicht rückläufig. Dem Antrag des Verwaltungsrates, das Anteilscheinkapital wiederum mit 4,5 Prozent zu verzinsen, stimmte die Versammlung einstimmig und diskussionslos zu.

Präsident und Verwaltungsräte bestätigt

Die Mitglieder des Verwaltungsrates, Marco Hämmerle, Anton Moser, Andreas Hanimann sowie Präsident August Büchel, stellten sich zur Wiederwahl für die nächste Amtsdauer von drei Jahren und wurden einstimmig im Amt bestätigt. Die Inspecta Treuhand AG wurde als Kontrollstelle bestätigt. (pd)