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WIDNAU: Erfolgreich dank Partnerschaften

Die SFS investiert weitere 23 Mio. Franken in die Standorte Heerbrugg und Rebstein. Die Aktionäre stimmten gestern ausserdem einer Statutenänderung zu, die den Firmensitz in die Gemeinde Widnau verlegt.
Max Tinner
Jens Breu, CEO SFS Group AG. (Bild: mt)

Jens Breu, CEO SFS Group AG. (Bild: mt)

Max Tinner

Eine gestern an der Generalversammlung beschlossene Statutenänderung macht die SFS zu einer Widnauer Firma. Zügeln muss das Unternehmen dafür allerdings nicht; die Verlegung des Firmensitzes ist eine reine Formalität. Bislang war im Handelsregister die Nefenstrasse 30 als Firmensitz eingetragen. Nachdem die SFS jenes Gebäude Ende Jahr verkauft hat, wird das bestehende Verwaltungsgebäude an der Rosenbergsaustrasse 8 als Firmensitz eingetragen. Dieses befindet sich zwar ebenfalls in Heerbrugg, aber eben auf Widnauer Boden. Mit der Statutenänderung wurden ausserdem die Bestimmungen für die Vergütungen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung sowie für die Beteiligung von Mitarbeitenden am Unternehmen präzisiert.

Auf Mitarbeiter aus dem Ausland angewiesen

Die SFS-Gruppe konnte im vergangenen Jahr ihren Umsatz um 13,7 % auf 1,63 Milliarden Franken steigern. Gegenüber dem Vorjahr wird ein um 10,7 % höherer Gewinn (vor Steuern und Abschreibungen) von 235,8 Mio. Franken ausgewiesen. Das Unternehmen habe von den verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert, erklärte Verwaltungsratspräsident Heinrich Spoerry. Der Franken sei zwar immer noch stark; beim aktuellen Wechselkurs könne man aber konkurrenzfähig agieren. Sorgen bereiten Spoerry die Verschuldung vieler europäischer Staaten, der Handelsstreit zwischen den USA und China – und die politische Entwicklung in der Schweiz: Eine Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens, wie sie die SVP anstrebt, würde der SFS Probleme bereiten. «Wir sind auf Mitarbeitende aus der EU angewiesen», betonte Spoerry. Die SFS spüre den Mangel an Fachkräften bereits heute. Gleichwohl sei die SFS sowohl regional als auch mit ihrer Marktausrichtung gut aufgestellt.

Mit den Kunden als Partnern den Erfolg neu erfinden

Produkte der SFS würden einen heute unbemerkt durch den Alltag begleiten, führte Jens Breu, CEO des Unternehmens, dazu aus. Sie seien in zahlreichen täglich genutzten Gerätschaften verbaut, vom Mobiltelefon über das Auto und das Flugzeug bis zum Herzschrittmacher. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kunden würden auch laufend Produkte verbessert und neue entwickelt. Aus dieser Strategie hat die SFS für sich einen neuen Leitspruch abgeleitet: «Inventing success together – zusammen den Erfolg erfinden».

Weitere Investitionen sollen das Unternehmen zusätzlich stärken. 35 Mio. Franken wird die SFS in ihren neuen Produktionsstandort in China investieren. Nantong, nördlich von Shanghai gelegen, werde damit zum zweitgrössten Standort der SFS, stellte Jens Breu fest. Investiert wird aber auch im Rheintal: 12 Mio. Franken in die Wärmebehandlung in Heerbrugg und 11 Mio. Franken in den Kapazitätsausbau im Logistikzentrum in Rebstein. Weiterhin werde man aber auch in die Kompetenz der Mitarbeitenden investieren. Ziel sei, dass sich jeder Beschäftigte jährlich weiterbilden könne.

Auch für die Aktionäre zahlt sich der Erfolg des Unternehmens aus. Pro Aktie wird im Mai eine Dividende von Fr. 1.90 ausbezahlt. Dies bei einem Aktienkurs von Fr. 113.30, gestern bei Börsenschluss. Beim Börsengang vor vier Jahren startete die Aktie bei einem Emissionspreis von 64 Franken.

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