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WIDNAU: Ein perfekter Street-Skatepark

Innerhalb von zwei Monaten haben junge Skater in ihrer Freizeit die Skatehalle Stoffel komplett renoviert und neu eingerichtet. Seit Anfang März steht sie Skatern und Scooter-Fahrern wieder zur Verfügung.
Susi Miara
In der renovierten Skatehalle (von links): Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Yvette Werner, Martin Fröwis, Miriam Stoffel (Liegenschaftsverantwortliche Gemeindeverwaltung Widnau) und Dominik Chedid. (Bild: Susi Miara)

In der renovierten Skatehalle (von links): Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Yvette Werner, Martin Fröwis, Miriam Stoffel (Liegenschaftsverantwortliche Gemeindeverwaltung Widnau) und Dominik Chedid. (Bild: Susi Miara)

Susi Miara

Seit 20 Jahren gibt es sie schon, die Skatehalle auf dem Stoffel-Areal in Widnau. Am 25. Oktober 1997 wurde sie offiziell eröffnet, 2008 komplett renoviert. In Eigeninitiative und mit der Unterstützung der Jugendkommission Widnau haben junge Skater jetzt die Skatehalle wieder auf den neusten Stand gebracht.

Zwei Monate haben Martin Fröwis, Dominik Chedid, Thomas Buschor, Deryl Bucher, Alexander Stark und weitere fünf Personen ihre Freizeit für die neue Halle geopfert. Das Resultat kann sich sehen lassen. «Wir haben das Maximum aus dieser Halle herausgeholt», sagt Martin Fröwis. Die Fläche wurde optimal ausgenutzt. Entstanden ist ein perfekter Street-Skatepark.

Fünf neue Rampen und drei Grinden zum Rutschen

Der Unterbau besteht aus 120 ­Paletten, 80 Quadratmeter Beschichtungsplatten und 60 Meter Stahlwinkel wurden verbaut und der 140 Quadratmeter grosse ­Boden geschliffen, repariert und wieder frisch gestrichen. Die alten Rampen wurden komplett abgebrochen und neue Bahnen gebaut. Entstanden sind fünf neue Rampen sowie drei Rampen zum Grinden (Rutschen).

Seit Anfang März ist die neue Skatehalle offen und wird bereits rege benutzt. «Zu uns kommen sogar Skater aus Vorarlberg», sagt Martin Fröwis. Seit 2010 ­besteht ausserdem die Verein­ barung mit den Gemeinden Au, Balg­ach, Berneck, Diepoldsau, Rebstein und St. Margrethen, die auch einen jährlichen Beitrag an die Unterhalts- und Betriebskosten leisten.

Neu gibt es keine offiziellen Öffnungszeiten. 36 Skater haben bereits einen Schlüssel zur Halle. Wer keinen Schlüssel hat und die Halle benützen möchte, kann sich während der Öffnungszeiten des Jugendtreffs an den Jugendtreffleiter wenden. Wer einen Schlüssel haben möchte, kann diesen bei Miriam Stoffel in der Gemeindeverwaltung Widnau gegen ein Depot von 50 Franken beziehen. «Wir verlangen dafür, dass einmal im Jahr alle an einer Nutzersitzung teilnehmen», sagt Miriam Stoffel. Ausserdem müssen sich alle an die Hausregeln halten.

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