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WIDNAU: Die Zitrone ist vorerst ausgepresst

Es ist definitiv: Die Widnauer zahlen dieses Jahr markant weniger Steuern. Die Senkung sei längst nötig gewesen, findet Albert Heule. Ihn freut es, bald noch tiefere Einblicke in die Gemeindefinanzen zu bekommen.
Seraina Hess
Votant Albert Heule, stehend mit Mikrofon, hofft auf weitere Steuersenkungen. (Bild: Seraina Hess)

Votant Albert Heule, stehend mit Mikrofon, hofft auf weitere Steuersenkungen. (Bild: Seraina Hess)

Seraina Hess

Die Bürger der Gemeinde Widnau genehmigten am Montagabend der Jahresrechnung einstimmig. Sie schliesst mit einem Mehrertrag 5,37 Millionen Franken ab. Im Voranschlag wurde mit einem Ausgabenüberschuss von 516100 Franken gerechnet. Vom Mehrertrag werden rund 415000 Franken für zusätzliche Abschreibungen verwendet. So bleiben 2018 budgetierten Abschreibungsverpflichtungen von 891400 Franken praktisch gleich hoch wie 2017. Der Restbetrag von 4,9 Millionen Franken wird ins Eigenkapital eingelegt.

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Noch wichtiger als die Jahresrechnung war für die Widnauer das Budget, das eine Steuerfusssenkung um zwölf Prozentpunkte – von 98 auf 86 Prozent – enthält. Und natürlich genehmigt wurde genehmigt. Gerechnet wird mit einen Ausgabenüberschuss von 490000 Franken. Die Finanzierung des Defizits erfolgt zulasten des Eigenkapitals.

Freude bei den Bürgern, müsste man meinen – aber da gibt es eben auch kritische Zeitgenossen wie Albert Heule, der bereits an der Vorversammlung vorgesprochen hatte und erneut mit den gleichen Anliegen vor Gemeindepräsidentin Christa Köppel trat: mit denselben Anliegen, nur noch zugespitzter, ja fast mit einem misstrauischen Unterton. So lobte

516100 Franken gerechnet. Vom Mehrertrag werden rund 415000 Franken für zusätzliche Abschreibungen verwendet. So bleiben 2018 budgetierten Abschreibungsverpflichtungen von 891400 Franken praktisch gleich hoch wie 2017. Der Restbetrag von 4,9 Mio. Franken wird ins Eigenkapital eingelegt.

Auch das Budget, das eine Steuerfusssenkung um zwölf Prozentpunkte – von 98 auf 86 Prozent – vorsieht, wurde genehmigt. Es weist einen Ausgabenüberschuss von 490000 Franken aus. Die Finanzierung des Defizits erfolgt zulasten des Eigenkapitals.

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Seraina Hess

Widnaus Bürgerinnen und Bürger genehmigten am Montagabend die Jahresrechnung der Gemeinde einstimmig. Sie schliesst mit einem Mehrertrag von 5,37 Millionen Franken ab. Im Voranschlag wurde mit einem Ausgabenüberschuss von 516100 Franken gerechnet. Vom Mehrertrag werden 415000 Franken für zusätzliche Abschreibungen verwendet. So bleiben die für 2018 budgetierten Abschreibungsverpflichtungen von 891400 Franken beinahe gleich hoch wie 2017. Der Restbetrag von 4,9 Millionen Franken wird ins Eigenkapital eingelegt.

Markanteste Senkung seit zehn Jahren

Noch wichtiger als die Jahresrechnung war für die Widnauer das Budget 2018, das eine Steuerfusssenkung um zwölf Prozentpunkte – von 98 auf 86 Prozent – enthält. Natürlich wurde es genehmigt. Gerechnet wird mit einen Ausgabenüberschuss von 490000 Franken. Die Finanzierung des Defizits erfolgt zulasten des Eigenkapitals.

Freude bei den Stimmbürgern, immerhin handelt es sich um die markanteste Steuersenkung seit zehn Jahren. Aber es gibt auch kritische Gemeindemitglieder wie Albert Heule, der bereits an der Vorversammlung das Wort ergriffen hatte und am Montag wieder vor Gemeindepräsidentin Christa Köppel trat: mit denselben Anliegen, nur zugespitzter. Die Widnauer hätten stets für jede Steuersenkung kämpfen müssen, und an diesem Punkt, an dem die Gemeinde nun stehe, hätte sie längst stehen müssen. Auch freue er sich schon jetzt auf die kommende Jahresrechnung. Diese wird aufgrund der Einführung des neuen Rechnungsmodells der St. Galler Gemeinden (RMSG, Ausgabe vom Donnerstag) wieder mit dem Budget des kommenden Jahres vergleichbar sein und enthält einen neuen Kontenspiegel. «Vielleicht wird man dann sehen, wo sich die Zitrone noch etwas mehr auspressen lässt; und vielleicht findet sich ein Tropfen für eine weitere Steuerfusssenkung», gab Heule zu bedenken.

Wohin die Tropfen in Widnau fliessen, zeigen zahlreiche Projekte aus dem vergangenen Jahr. Beispiele sind die Eröffnung des neuen Schulhauses Schlatt und weitere Aufwertungen von Schulimmobilien, aber auch der Abschluss der zweiten Neugestaltungs-Etappe der Bahnhofstrasse. Ein weiteres grosses Projekt, über dessen Kredit die Bürger im September abstimmen, ist das neue Alterszentrum, das ein offenes Haus für die Bevölkerung werden und deshalb mitten in der Gemeinde angesiedelt werden soll. Langzeitthema bleibt der Hochwasserschutz.

An Arbeit wird es der Gemeinde nicht mangeln. Und, wie Christa Köppel nach Albert Heules Wortmeldung festhielt: «Irgendwann ist jede Zitrone ausgepresst.»

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