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WIDNAU: Bei Engiadina sein Glück gefunden

Am Samstag war Oldrich Jindra, früher Trainer des SC Rheintal, wieder in der Widnauer Eishalle zu Gast. Als Coach des gegnerischen CdH Engiadina, mit dem er letzte Saison in die 2. Liga aufgestiegen ist.
Gerhard Huber
Der 36-jährige Tscheche Oldrich Jindra kehrte am letzten Samstag in die Eishalle zurück, in der er während vier Jahren gearbeitet hat. (Bild: Ulrike Huber)

Der 36-jährige Tscheche Oldrich Jindra kehrte am letzten Samstag in die Eishalle zurück, in der er während vier Jahren gearbeitet hat. (Bild: Ulrike Huber)

WIDNAU. Vier Jahre lang war Oldrich Jindra, 36, Trainer in Widnau, bevor er für weitere vier Jahre nach Schaffhausen ging und vorletzten Sommer den Cheftrainer-Posten beim Club da Hockey Engiadina in Scuol übernahm.

Herzlich war das Wiedersehen – nicht das erste – mit dem SC Rheintal. «Viele Spieler im heutigen Fanionteam kenne ich noch von früher, zum Teil habe ich sie noch als Nachwuchsspieler ausbilden dürfen. Das war eine Super-Clique und sie besteht aus Mega-Typen. Es ist ein gutes Gefühl, so warm und mit Herzlichkeit empfangen zu werden», freute sich Jindra.

Als 36-Jähriger schon seit 14 Jahren Trainer

Es scheint, dass Jindra im Unterengadin sein Glück gefunden hat. Bei den Eishockeycracks in Scuol ist er als profunder Kenner der Materie und guter Motivator anerkannt. Kein Wunder, war doch der heute 36-jährige bereits mit 22 Jahren Eishockeytrainer einer Aktivmannschaft. Und schaffte damals mit dem EHC Montafon sofort den Meistertitel in der Vorarlbergliga. Über Stationen in Deutschland fand Jindra in die Schweiz zum SC Rheintal, wo er Spuren hinterlassen hat, die bis heute positiv nachwirken.

Engiadina hat soeben gegen Jindras ehemaligen Verein 1:8 verloren, eine Überraschung ist das nicht. Der Vorstand seines jetzigen Vereins in Scuol stehe hinter ihm und die junge Mannschaft lerne ständig dazu. Dieses Jahr gelte es, den Klassenerhalt sicherzustellen. Das heisse, aus einem Minimum ein Maximum herauszuholen.

Nebenher trainiert Jindra beim CdH Engiadina auch mit den Junioren- und den Moskito-Spielern: «Ich habe einen Riesenplausch. Der Verein ist zufrieden und unterstützt mich nach Kräften. Ich bin zufrieden. Das ist doch eine schöne Aufgabe, ein schöner Beruf.»

Nicht nur mit Eishockey im Engadin glücklich

Doch nicht nur in Sachen Eishockey ist der Tscheche im Engadin glücklich geworden. Ausgerechnet in den Bündner Bergen hat er vor gut einem Jahr eine Landsfrau getroffen und kennengelernt. Gut kennengelernt. So gut, dass sie vor zwei Monaten geheiratet haben. Kein Wunder, dass derzeit wohl kein Trainerstellenangebot den immer noch jungen und ehemals jüngsten Eishockeytrainer zurück aus den Bergen locken könnte.

Dabei sind ihm noch viele Erfolge mit dem CdH Engiadina zu wünschen. Aber bitte nicht gegen die Luchse vom SC Rheintal.

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