Wichtig sind Fleiss, Wille und Ehrgeiz

An der Schweizer Meisterschaft im Disco Swing holten sich Barbara und Daniele Di Domizio den Titel – respektive verteidigten ihn. Damit schliessen sie eine schwierige und trainingsintensive Saison zufriedenstellend ab, aus der auch ein vierter Rang an der WM resultierte.

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Barbara und Daniele Di Domizio investierten viel in ihren neuen Stil und wurden dafür belohnt. (Bild: pd)

Barbara und Daniele Di Domizio investierten viel in ihren neuen Stil und wurden dafür belohnt. (Bild: pd)

TANZSPORT. «Wir sind so stolz, damit unser Ziel auch dieses Jahr wieder erreicht zu haben», sagt Daniele Di Domizio über die vergangene Turnier-Saison.

Grosse Veränderungen

Der schwungvolle Disco Swing ist ein Tanzsport, der immer beliebter wird. Entsprechend wächst die Konkurrenz. Da der Disco Swing aus verschiedenen Elementen vieler Tanz-Richtungen besteht, verändert er sich stetig. Laut Di Domizio war einer der grössten Richtungswechsel in den vergangenen zwei Jahren. Um nicht nur national, sondern auch international dabeizubleiben, änderten Di Domizios ihren Stil grundlegend ab – dem internationalen Trend angepasst. Ihren Grundschritt, somit auch die ganze Dynamik wurden komplett geändert. In ihren drei Choreographien (Slow, Fast und Show) wurden der Schwierigkeitsgrad erhöht, neue und vor allem schnellere und schwieriger zu tanzende Elemente eingebaut.

Trainierten sie vorher schon zweieinhalb bis vier Stunden täglich, bauten sie dieses Pensum noch aus, arbeiteten zudem über die Wochenenden intensiv mit ihrer Trainerin Irene Burgherr, und das alles neben einem 100-Prozent-Job. «Auf diesem Niveau ist eine Tanzlehrerin nötig, um vorne dabei zu sein», sagt Daniele Di Domizio.

Sehr zufrieden

Aufgrund der Rückkehr des vierfachen Schweizer Meisters in diesem Jahr war für das Tanzpaar die Verteidigung des Titels ein noch grösserer Erfolg. «Trotz des enormen Drucks konnten wir unsere Höchstleistung voll aufs Parkett bringen. Am Ende des Finals, mit drei verschiedenen Disziplinen, konnten wir für uns sagen, dass wir unser Bestes gegeben hatten», freut sich Di Domizio.

Harte Konkurrenz und viele Paare aus Deutschland und Russland betreiben Disco Swing auf professionellem Niveau.

Riesiger Aufwand an WM belohnt

Daniele Di Domizio, der diesen Tanzsport mit seiner Ehefrau Barbara seit 2008 betreibt, sagt: «Um an einem grossen Bewerb in den Final vorzudringen, ist Fleiss, Wille und Ehrgeiz nötig.»

Die letzten drei Nomen wählte er vor allem nach dieser Saison mit gesteigerter Trainingszeit aus gutem Grund. Immerhin wurden die beiden auch auf internationaler Ebene noch für ihr hartes Training und Durchhaltevermögen belohnt: «Wir gingen ohne Ambitionen an die Weltmeisterschaften und waren schon hoch erfreut, dass wir von 40 Paaren eins der sieben waren, die ins Finale kamen», sagt der Altstätter mit Stolz. Dieses Jahr seien sie sogar das einzige Schweizer Paar von insgesamt acht Schweizer Vertretern im Finale gewesen. Das Ziel, dort nicht Letzte zu werden, erfüllte sich mit dem vierten Platz ebenfalls. Kommt dazu, dass die beiden ihren persönlichen Rekord, noch nie einen Final verpasst zu haben, halten konnten.

Showblock an der Sportlerwahl

Was die beiden Tänzer drauf haben, werden die Gäste an der Preisverleihung der Rheintaler Sportlerwahl am 24. Januar im Widebaumsaal (Metropol) in Widnau erleben können. An diesem Event der Rheintal Verlag AG zeigen sie in einem Showblock eine Kostprobe ihres Könnens. Dieses geben sie auch gerne weiter: Barbara und Daniele Di Domizio bieten Kurse, Workshops, Privatstunden und weitere Show-Auftritte an. (rew)

Mehr Infos: danieledid@sunrise.ch.