Wettbewerb im Wettbewerb

Zwei Klassen des Schulhauses Wiesenau in St. Margrethen erhielten je einen Check, weil sie am Marathon der 3 Länder zahlreich teilnahmen.

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Der St. Margrether OK-Präsident Felix Tobler (vorne in der Mitte) überbrachte den beiden lauffreudigen Klassen des Schulhauses Wiesenau die Checks. (Bild: pd)

Der St. Margrether OK-Präsident Felix Tobler (vorne in der Mitte) überbrachte den beiden lauffreudigen Klassen des Schulhauses Wiesenau die Checks. (Bild: pd)

LAUFSPORT. Der heurige Marathon vom 2. Oktober wartete mit Rekordteilnehmerzahlen auf, war bestens organisiert und hatte überdies Wetterglück. Das bisschen Nebel konnte niemanden vom Mitmachen abhalten, nicht als Sportler und auch nicht als Zuschauerin oder Zuschauer.

80 Kinder an Schülerläufen

Zuschauer hatte es wie üblich viele entlang den fünf Kilometern durch St. Margrethen. Dort stieg, aber das ist ja nichts Neues, ein eigentliches Volksfest. Viele liessen es sich nicht nehmen, auch die jugendlichen Teilnehmer an den Schülerläufen anzufeuern. Rund 80 Mädchen und Buben machten in vier Alterskategorien und auf verschieden langen Strecken aus, wer an der Siegerehrung zuoberst aufs berühmte Treppchen steigen durfte.

Zustupf in die Klassenkasse

Zusätzlich lief ein Wettbewerb im Wettbewerb: Der Klasse mit den meisten Läuferinnen und Läufern wurde von den St. Margrether Organisatoren ein Zustupf in die Klassenkasse versprochen. Deshalb machte sich der Präsident des örtlichen Organisationskomitees – Gemeinderatsschreiber Felix Tobler – jüngst auf den Weg ins Schulhaus Wiesenau. Im Gepäck hatte er nicht nur einen, sondern zwei Checks. Denn die 3. Klasse und die 5. Klasse stellten gleich viele Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, nämlich fünf. Nach der Übergabe der Checks à 150 Franken und dem Erinnerungsfoto war der Marathon 2011 endgültig Geschichte.

2012 wieder in St. Margrethen

Selbstverständlich wird es im 2012 eine Neuauflage des Anlasses geben, und selbstverständlich wird der Schweizer Abschnitt wieder auf St. Margrether Boden liegen. Die ersten Arbeiten hat das Organisationskomitee jedenfalls schon erledigt. (pd)