Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Werkhof deutlich teurer als erwartet

Der neue Werkhof Manneberg kostet die Gemeinde St. Margrethen mehr als erwartet. Der Baugrund hat überrascht und nicht vorgesehene Arbeiten erfordert. Der Hang musste zum Schutz vor Rutschungen speziell gesichert und genagelt werden.
Die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Werkhof bezeichnet die Gemeinde als erfreulich. Die Kosten liegen aber deutlich über Budget. (Bild: Archiv/gb)

Die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Werkhof bezeichnet die Gemeinde als erfreulich. Die Kosten liegen aber deutlich über Budget. (Bild: Archiv/gb)

ST. MARGRETHEN. Die Mehrkosten seien in erster Linie auf zusätzliche Arbeiten zurückzuführen, die mit dem Erdreich zusammenhängen. Es sei für das Werkhof-Projekt wenig geeignet gewesen, ist im St. Margrether Gemeindeblatt «Direkt» zu lesen. Der Neubau kostet über 4,53 Millionen Franken und somit 378 000 Franken mehr als ursprünglich budgetiert.

Hang musste stabilisiert werden

Für einen Teil dieser Kostenüberschreitung hatte der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 180 000 Franken beschlossen.

Trotz umfangreicher Sondierungsmassnahmen musste der instabile Hang schon kurz nach dem Baustart im Sommer 2013 speziell gesichert werden. Für die nicht vorhergesehenen Mehrkosten von rund 180 000 Franken hatte der Gemeinderat einen Zusatzkredit beschlossen.

Die Aushubböschungen wurden zum Schutz vor Rutschungen genagelt. Das Aushubmaterial war qualitativ so schlecht, dass es sich nicht als Hinterfüllungsmaterial verwenden liess, wie die Gemeinde schreibt. So hätten umfangreiche Materialersatzarbeiten ausgeführt werden müssen. Ausserdem sei wegen der sehr zerklüfteten Aushubsohle deutlich mehr Magerbeton nötig gewesen.

Dach in schlechtem Zustand

Auch beim Altbau gab es eine Kostenüberschreitung. Der Mehraufwand von gut 61 000 Franken (7,6 Prozent) ist auf den «unerwartet schlechten Zustand des bestehenden Daches zurückzuführen», teilt die Gemeinde mit. Die gesamte Dachkonstruktion habe ersetzt werden müssen. Das bestehende Betriebsgebäude der ehemaligen Wiederverwertungsanlage wurde saniert, damit es vor allem als (ungeheizter) Lagerraum dienen kann.

Die Gesamtkosten (für Alt- und Neubau) betragen 5,241 Millionen Franken und übersteigen den ursprünglich genehmigten Kredit von 4,96 Millionen Franken (ohne den nachträglich beschlossenen Zusatzkredit) um 281 000 Franken, was 5,6 Prozent entspricht. Beim Vergleich mit den Gesamtkosten inkl. Mehrwertsteuer beträgt die Abweichung 9,7 Prozent. (gb)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.