Wer Herzen bewegt, bewegt die Welt

Das Alters- und Betreuungsheim Forst in Altstätten konnte mit so zahlreichen Gästen wie noch nie Weihnachten feiern. Eröffnet wurde das Fest mit einer feierlichen Andacht.

Rösli Zeller
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Frühe Weihnachtsfreude im Alters- und Betreuungsheim Forst: Kindergärtler und Erstklässler von Hinterforst erfreuen mit Liedern und Gedichten, und auch Bewohnerin Berta Klauser überrascht mit einem Gedicht und einem Lied. (Bild: Rösli Zeller)

Frühe Weihnachtsfreude im Alters- und Betreuungsheim Forst: Kindergärtler und Erstklässler von Hinterforst erfreuen mit Liedern und Gedichten, und auch Bewohnerin Berta Klauser überrascht mit einem Gedicht und einem Lied. (Bild: Rösli Zeller)

ALTSTÄTTEN. Im weihnachtlich dekorierten Wintergarten besammelten sich gestern Mittwochvormittag rund 90 Personen. Bewohnerinnen und Bewohner feierten zusammen mit Behördenvertretern und weiteren Gästen. Am Nachmittag gesellten sich noch rund 30 weitere Besucher dazu. Die feierliche Andacht wurde mit Liedern, Gedichten und einer Geschichte bereichert.

Gut belegt

Die Leiterin des Hauses, Franziska Frei, blickte auf das positiv verlaufene Jahr zurück. Sie berichtete von einer sehr guten Belegung des Heims und von zahlreichen Neueintritten. Die gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen und dem Stadtrat ist ihr wichtig, was auch geschätzt werde. Beim Stadtpräsidenten Daniel Bühler bedankte sich Franziska Frei genauso wie beim engagierten Personal und bei allen, die wichtige Beiträge zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner leisten.

Ein besonderes Lob galt den Unterhaltsdiensten der Stadt. Diese haben es möglich gemacht, dass Hühner gehalten werden können, was die Seniorinnen und Senioren sehr schätzen.

Die Dienste der zahlreichen Freiwilligen werden ebenfalls als sehr wertvoll erachtet. Solche leisten die Frauen des gemeinnützigen und des katholischen Frauenvereins, aber auch die Sozialen Dienste mit Diego Malacrida und René Breu. Die Gesangsstunden, die Luisa Wüst (Hebamma Luisa) aus Oberriet seit Jahrzehnten jeden Mittwochnachmittag (ohne Unterbruch) ermöglicht, sind für viele Sternstunden. Die Heimleiterin dankte auch der Bewohnergruppe, die den Christbaum prächtig dekoriert hat.

Stadtpräsident Daniel Bühler schloss sich den Dankesworten an. Auch ihm ist eine gute Zusammenarbeit mit der Heimleitung wichtig. Er würdigte besonders die wertvollen Beiträge, welche das ganze Jahr hindurch zum Wohle der Seniorinnen und Senioren geleistet werden.

Ein wenig Glück schenken

Er wünschte allen Gesundheit und Wohlergehen. Anstelle einer Predigt trug Pfarrer Hansurs Walder eine Geschichte vor, die zu Herzen ging. «Es war ein trüber, regnerischer Tag …», begann sie. In der Geschichte kam stark zum Ausdruck, wie wenig es braucht, um Menschen glücklich zu machen, und dass betagten Menschen oftmals nur die Erinnerungen bleiben. Das Vorgetragene unterstrich er mit einem Gebet.

Die Bewohnerin Berta Klauser trug ein Gedicht und ein Lied vor. Die Hinterforster Kindergärtler und Erstklässler von Sonja Missaggia und Norbert Lüchinger bereicherten die Andacht mit Liedern und Gedichten. Bei einem Festmenü aus der Forst-Küche und dem Überreichen der Geschenke wurde Weihnachten weiter gebührend gefeiert.

Bild: unknown

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