Wenn Jung und Alt zusammenhalten

HEERBRUGG. Gibt es das noch? Ja, im Konzert zum zwanzigjährigen Bestehen des Orchesters Pro Musica, auch unter dem Namen Rheintalisches Seniorenorchester bekannt, darf das Publikum im Konzert vom 17. Juni um 18.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Heerbrugg Augen- und Ohrenzeuge sein.

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HEERBRUGG. Gibt es das noch? Ja, im Konzert zum zwanzigjährigen Bestehen des Orchesters Pro Musica, auch unter dem Namen Rheintalisches Seniorenorchester bekannt, darf das Publikum im Konzert vom 17. Juni um 18.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Heerbrugg Augen- und Ohrenzeuge sein.

Das Seniorenorchester ist übrigens ein Angebot der Pro Senectute Rheintal Werdenberg Sargans, dem sich immer wieder auch Jüngere, noch nicht ganz Pensionierte, anschliessen.

Die Musik von Merle J. Isaak über tschechische Volkslieder beschert einen überaus lieblichen und gleichzeitig rassigen Konzertbeginn, da auch als Überraschung vokale Einwürfe vorkommen. Mehr sei nicht verraten. Das Celloensemble von Marta Kowalska spielt Werke von Jan Sibelius, Gabriel Koppen, Johannes Brahms und David Brooker.

Die «Chamäleon Suite», komponiert von Hans Zellweger – einem einfallsreichen Komponisten, unterrichtet an der Musikhochschule Luzern, schreibt Musik allen Bedürfnissen angepasst – scheint für Pro Musica geschrieben worden zu sein. Das Chamäleon ist jenes eidechsenartige Tier mit der lang Zunge, das sich in der Farbe seiner jeweiligen Umgebung anpasst – und so ändern auch seine Stücke die Klangfarbe, weil die Instrumente beliebig ausgewechselt werden können.

Beim Konzert vom 17. Juni unter der Leitung von Marta Kowalska spielen Violinen, Bratsche, Celli, Bassflöten, Querflöten, Klavier und Kontrabass mit. Das Orchester mit den zehn jugendlichen Cellistinnen lässt die Katze erst beim Konzert «aus dem Sack». Pro Musica, das Celloensemble und die Pro Senectute laden herzlich ein. Der Eintritt ist frei; mit Kollekte am Ausgang. (pd)