Weihnachtsmarkt im neuen Kleid

BALGACH. Der Balgacher Weihnachtsmarkt hat sich erneuert und hat Grund zur Freude: Eben erst wurde er mit dem Prix Benevol ausgezeichnet. OK-Präsident Mario Dietsche sagt wer mithilft, wie der Markt sich entwickeln soll und gibt Besuchern Tips.

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Mario Dietsche leitet seit drei Jahren das Weihnachtsmarkt-OK. (Bild: pd)

Mario Dietsche leitet seit drei Jahren das Weihnachtsmarkt-OK. (Bild: pd)

Wieso präsentiert sich der Balgacher Weihnachtsmarkt dieses Jahr in einem neuen Kleid?

Mario Dietsche: Den Ausschlag für den neuen Auftritt gab der Torbogen beim Rössliplatz. Nach 13 Jahren war es an der Zeit, ihn zu ersetzen. Diese Chance nutzten wir, um gleich den ganzen Auftritt zu überarbeiten: Plakate, Briefdrucksachen und auch die Beschriftungen innerhalb des Marktes.

Der Balgacher Weihnachtsmarkt wurde erst kürzlich mit dem Prix Benevol ausgezeichnet. Der Prix Benevol wird für innovative und nachhaltige Aktivitäten im Bereich der Freiwilligenarbeit verliehen. Wer leistet für den Weihnachtsmarkt Freiwilligenarbeit und welche Aktivitäten sind innovativ und nachhaltig?

Dietsche: Ein elfköpfiges OK ist für den reibungslosen Ablauf des jährlichen Weihnachtsmarktes in Balgach verantwortlich: Darunter fallen zum Beispiel die Aussteller-Betreuung, der Auf- und Abbau der Marktstände, die Planung des kulturellen Rahmenprogramms. Das OK organisiert vor, während und nach dem Markt die Mitarbeit von rund 80 weiteren freiwilligen Helfern. Sie leisten vor allem in den Ressorts Bau und Gastronomie wertvolle Einsätze. Zudem sind am Weihnachtsmarkt viele weitere Organisationen, basierend auf Freiwilligenarbeit, tätig: Blauring, Balger Natur, Primarschulklassen, um nur drei Beispiele zu nennen. Der Weihnachtsmarkt in Balgach ist sicherlich über die Gemeindegrenze hinaus bekannt und deshalb für Balgach besonders wertvoll. Mit dem kostenlosen RTB-Shuttlebus zwischen Balgach und den Gemeinden Au, Berneck, Diepoldsau und Altstätten legen wir Wert auf ein nachhaltiges Verkehrskonzept. Wir versuchen stets, den freiwilligen Helfern und auch den Anwohnern unsere bestmögliche Wertschätzung auszudrücken. Mit dem traditionellen Dankeschön-Anlass nach dem Markt haben wir dazu einen würdigen Rahmen definiert: persönlich und herzlich.

Der Balgacher Weihnachtsmarkt ist in den letzten zehn Jahren ständig gewachsen und zieht viele Besucher an. Wie soll sich der Markt in den nächsten zehn Jahren entwickeln?

Dietsche: Am Standort werden wir bestimmt festhalten: Der historische Dorfkern von Balgach ist die perfekte Kulisse für einen Weihnachtsmarkt. Gleich verhält es sich mit der Grösse in Bezug auf die Anzahl Aussteller: Wir könnten problemlos weitere 30 oder 40 Stände vergeben. Davon sehen wir aber ab und wollen dafür den Besuchern ein wirklich weihnachtliches Angebot bieten. Der Weihnachtsmarkt soll auch in zehn Jahren jedes Jahr aufs Neue einen Besuch wert sein. Die Stärkung des abwechslungsreichen kulturellen Rahmenprogramms wird dabei ein Schwerpunkt sein.

Welche Tips geben Sie den Leuten, die auch dieses Jahr den Markt besuchen werden?

Dietsche: Ich persönlich finde die Stimmung nach dem Eindunkeln einfach genial. Dann kommt die Beleuchtung der Gassen so richtig zur Geltung. Auch der Besuch der Weima-Bar mit den auf offenem Feuer grillierten Spiessen lohnt sich – dieses Jahr übrigens mit neuem Standort beim Schulhaus Breite. Weitere Tips und Informationen gibt es auf www.facebook.com/balgacherweihnachtsmarkt. (reg)

Balgacher Weihnachtsmarkt: Sonntag, 27. November, 11 bis 20 Uhr im historischen Dorfkern von Balgach

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