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Wegen Rippenbruch nichts zu lachen

Thomas Litscher beendete das viertägige Mehretappenrennen Club La Santa auf der kanarischen Insel Lanzarote als Achter. Das Rennen war ein echter Härtetest, auch weil ihn ein Konkurrent auf der zweiten Etappe zum Stürzen brachte.
Yves Solenthaler
Thomas Litscher in einem neuen Dress und auf einem neuen Fully: Der 29-jährige Thaler bestritt mit einem Vieretappenrennen auf Lanzarote seinen ersten Wettkampf für sein neues Team KMC Ekoi Orbea. (Bild: Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion)

Thomas Litscher in einem neuen Dress und auf einem neuen Fully: Der 29-jährige Thaler bestritt mit einem Vieretappenrennen auf Lanzarote seinen ersten Wettkampf für sein neues Team KMC Ekoi Orbea. (Bild: Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion)

Für den Start in die Saison 2019 hatte sich Litscher ein Mammutprogramm vorgenommen: Nach einem zweiwöchigen Trainingslager mit dem Nationalteam auf Gran Canaria flog er nach Lanzarote, wo Etappen von 42, 60, 20 (Zeitfahren) und 83 Kilometern auf ihn warteten.

«Nochmals werde ich dieses Rennen nach einem Trainings­lager nicht mehr fahren», sagt Litscher. So wurde es körperlich sehr anstrengend, aber Litscher ist überzeugt, dass er mit solchen Parforce-Leistungen die für die lange Saison nötige Rennhärte erlangt.

Rennen mit angebrochenen Rippen durchgestanden

Nach einem Zwischenfall auf der zweiten Etappe zeigte Litscher, dass es ihm an Härte gegenüber sich nicht fehlt: Ein unvorsichtiger Fahrer kam ihm die Quere und schoss ihn ab. Beim Sturz brach sich der Thaler zwei Rippen an. Dennoch fuhr er das Rennen zu Ende – mit passablem Resultat: «Einmal verlor ich viel Zeit, war aber immer in den Top 10.» Die Schmerzen seien während des Rennens nicht gross gewesen.

Wenn der Adrenalinspiegel sinkt, melden sich die havarierten Rippen aber – auch eine knappe Woche nach der Rückkehr in die Schweiz: «Nach dem Rennen machte ich eine hektische Bewegung – jetzt sind beide Rippen ganz gebrochen.» Am Vorbereitungsprogramm ändert diese schmerzhafte Verletzung nicht viel, aber Alltägliches bereitet ihm Schmerzen. «Ich habe nichts zu lachen», sagt Litscher. Und versucht dabei, mit Rücksicht auf seine Rippen, nur zu schmunzeln.

Das Lachen wird ihm noch etwa zwei Wochen schwerfallen, die kalten Temperaturen in der Schweiz lässt Litscher aber schon am nächsten Mittwoch wieder hinter sich. Dann geht es erneut nach Spanien, mit dem Mediterran Epic steht erneut ein viertägiges Mehretappenrennen auf seinem Rennprogramm.

«Danach werde ich praktisch an jedem Wochenende in Spanien ein Rennen bestreiten», sagt Litscher. Er fährt neu für den französisch-baskischen Rennstall KMC Ekoi Orbea. Rennen in der Mittelmeerregion wird er nur schon dadurch häufiger bestreiten. Und wenn es in Zentraleuropa Februar ist, sind Rennen im Süden des Kontinents ohnehin die einzige Option. Litschers Vorbereitung fusst auf vielen Renneinsätzen.

Viele Mittelmeer-Rennen im Februar und März

«Ich muss jetzt auch mal schauen, wie es mit den Rippen geht», sagt Thomas Litscher, «aber schon in diesen frühen Rennen achte ich auch auf die Resultate.» An sein neues, vollgefedertes Arbeitsgerät (Fully) aus dem Baskenland hat sich Thomas Litscher bereits recht gut gewöhnt. Aber natürlich sind weitere Rennki­lometer hilfreich, um das neue Material noch besser kennenzulernen.

Im Frühjahr geht es für Litscher und seine Berufskollegen darum, eine gute Grundlage zu schaffen. Bis zu den wirklich wichtigen Rennen dauert es noch ein Weile: Der Weltcup beginnt erst am 17. Mai in Albstadt.

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