Wegen Coronapandemie: Werkschau der Jugendstätte Bellevue in Altstätten findet nur virtuell statt

Wegen Corona kann die Ausstellung der Jugendstätte Bellevue nicht stattfinden. Das Heim zeigt die Arbeiten nun online.

Max Tinner
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Jeweils im Herbst lädt die Jugendstätte Bellevue zu einer Ausstellung ein, während der die Arbeiten gezeigt werden, die von den im Heim betreuten Mädchen und jungen Frauen das Jahr über gefertigt wurden. Die Ausstellung ist beliebt, weil man hier Schönes findet, das es anderswo nicht gibt, Modeschmuck etwa oder Saisonales zur Dekoration der Wohnung.

Sonst kommen jeweils an die 200 Besucher

Wegen Corona kann die diesjährige Ausstellung nun aber nicht stattfinden. Heimleiterin Uta Arand bedauert dies sehr, bietet der Anlass doch Gelegenheit, der Bevölkerung einen Einblick ins Heim zu geben, das sonst nicht frei zugänglich ist. Zwischen 150 und 200 Besucher kommen jeweils. Darunter auch viele Eltern von Mädchen im Heim und nicht zuletzt auch Ehemalige, für die der Anlass Gelegenheit bietet, einst im Heim geschlossene Freundschaften zu pflegen.

Zu sehen gibt es aktuelle Arbeiten der Mädchen trotzdem: Das Heim hat sie auf seine Homepage gestellt und lädt sozusagen zu einem virtuellen Ausstellungsrundgang ein, während dem man sich auch Gedanken zum Jahresthema Metamorphose, also zu Veränderung oder Verwandlung, machen kann. Gezeigt werden Schmuck, Textiltaschen, Keramik, Dekoratives zum Herbst und zur bevorstehenden Adventszeit. Es ist allerdings nur ein kleiner Teil dessen, was es andere Jahre während einer realen Ausstellung zu sehen gibt.

Nach wie vor führt die Jugendstätte Bellevue aber auch ein Lädeli im Städtli, an der Marktgasse 28. Dort sind das ganze Jahr über Arbeiten aus den Bellevue-Werkstätten ausgestellt.

Die virtuelle Ausstellung: www.bellevuenet.ch/herbstausstellung2020.