Wegen Corona läuft die Preisverleihung des «Goldiga Törgga» vor allem auf den Sozialen Medien

Am 5. November wird die im Rheintal geborene Clownin, Schauspielerin und Autorin Gardi Hutter ausgezeichnet. Wegen der Verschärften Coronamassnahmen ist nur eine kleine Anzahl an Livegästen zugelassen. Die Preisverleihung kann deshalb im Facebook- und Twitter-Livestream verfolgt werden.

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Gardi Hutter in ihrer aktuellen Produktion «Gaia Gaudi».

Gardi Hutter in ihrer aktuellen Produktion «Gaia Gaudi».

Bild: Sabine Wunderlin

Die Rheintaler Kulturstiftung hat bereits bei der Vorbereitung der Preisverleihung des «Goldiga Törgga» 2020 die verschärften Corona-Schutzmassnahmen antizipiert. So wurde von Anfang an die Zahl der Livegäste aufs zulässige Maximum beschränkt. Damit kann die Preisverleihung mit nochmals leicht angepasstem Schutzkonzept durchgeführt werden. Christa Köppel, Präsidentin der Rheintaler Kulturstiftung, sagt:

«Wir freuen uns sehr, dass wir die Preisverleihung des ‹Goldiga Törgga› trotz der verschärften Schutzbestimmungen des Bundesrates durchführen können.»

Monika Schär hält die Laudatio

Die Auszeichnung erhält dieses Jahr die im Rheintal geborene Gardi Hutter. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 5. November, im kleinen Rahmen im Kinotheater Madlen in Heerbrugg statt. Die Laudatio für Gardi Hutter hält die bekannte Fernsehfrau Monika Schärer. Musikalisch begleitet das Nicole Durrer Quartett die Preisverleihung mit zeitgenössischem Vocaljazz. Fürs «grosse Publikum» wird die Preisverleihung mit Livestream auf den Sozialen Medien übertragen. Der Ablauf wurde so umgestaltet, dass die Preisverleihung auch online ein Erlebnis wird.

Kein Apéro nach der Veranstaltung

«Aufgrund der vorsichtigen Planung mussten wir unser Schutzkonzept nur noch leicht anpassen», sagt die Präsidentin der Rheintaler Kulturstiftung. Nach der Preisverleihung werde beispielsweise auf einen Apéro und ein geselliges Zusammensein verzichtet. «Wir sind überzeugt, dass wir auf diese Weise ohne Gefährdung auch dieses Jahr eine tolle Preisverleihung erleben können», so die Präsidentin. Die Durchführung sei ein wichtiges Signal an alle Kulturschaffenden und Kulturbetreiber. Das kulturelle Leben müsse mit den entsprechenden Schutzmassnahmen weitergehen. «Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen», sagt Christa Köppel. (pd)

Hinweis: Der Livestream kann auf sowohl über die Facebook-Seite als auch über den Youtube-Kanal von rheintal.com aufgerufen werden.