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Wecker-Test für Kassensturz

Die beiden Schülerinnen des Schulhauses Wiesental in Altstätten, Kristina Marjanovic und Adina Bünter, schaffen es ins Schweizer Fernsehen.
Angelika Rieger
Adina Bünter und Kristina Marjanovic werden für einen «Kassensturz»-Beitrag gefilmt. (Bild: Angelika Rieger)

Adina Bünter und Kristina Marjanovic werden für einen «Kassensturz»-Beitrag gefilmt. (Bild: Angelika Rieger)

Altstätten. Gestern drehte eine Filmcrew des «Kassensturz», Konsumentenmagazin des Schweizer Fernsehens, im Schulhaus Wiesental. Die beiden Klassen 3sa und 3sc haben beim «Kassensturz»-Wettbewerb «Schweizer Jugend testet», teilgenommen. Und dies mit Erfolg, denn nur die besten zehn von über 100 eingereichten Projekten werden im Fernsehen ausgestrahlt.

Wecker getestet

Kristina Marjanovic und Adina Bünter haben für «Kassensturz» Wecker getestet. «Es war gar nicht so einfach, die Kriterien zu gewichten, nach denen das Produkt bewertet werden soll», geben die beiden zu. Sehr gut gefiel ihnen, dass sie innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens sehr selbständig arbeiten konnten. Was die Jury beim Wecker-Test überzeugte, war die grosse Umfrage, die gemacht wurde. «Wir haben in unserem Schulhaus 110 Kollegen befragt.» Aber auch der Systemvergleich und dass die Schülerinnen sich selbst in den Test einbezogen, kam bei der Jury gut an. Für Kristina und Adina ist ihr Auftritt im Fernsehen ein unerwarteter Erfolg. Nun hoffen sie natürlich auf einen der ersten drei Plätze, denn hier winkt den Siegern ein Geldpreis.

Grosses Vertrauen

Über den Erfolg der Schülerinnen freut sich auch Lehrer Marcel Keller, auf dessen Initiative die beiden Klassen teilnahmen. Als Vorbereitung auf die Projektarbeit im zweiten Semester sei dies geradezu ideal gewesen, meint er. Er stellte den beiden Klassen die Lektionen im Fach Natur und Technik zur Verfügung und bereitete sie ausgiebig auf den Wettbewerb vor. «Das Erstellen der Bewertungskriterien bis hin zum Ausdiskutieren der vergebenen Punkte ist ein wichtiger Prozess», so Keller. Ausserdem gab er einen Zeitrahmen vor. Rund 20 Lektionen investierten die Schülerinnen und Schüler während fünf Wochen in die Tests. Angesichts des ungeordneten Unterrichtsrahmens setzte Marcel Keller dabei grosses Vertrauen in die Schüler. «Ich war überzeugt, dass sie gute Resultate liefern.» Er erachtet aber auch die Qualitäten, welche die Schüler während des Erarbeitungsprozesses entwickeln, als sinnvoll. Ausser Weckern testeten die Schüler unter anderem Wimperntusche, Deos, Suchmaschinen, Alleskleber, Kinderzahnbürsten und Plastikbehälter. Die beiden letzteren schnitten ebenfalls gut ab.

Ernsthaft und engagiert

Dass die Schüler ernsthaft und engagiert und ausserdem sehr kreativ sind, bestätigte auch die verantwortliche Redaktorin Ursula Gabathuler. «Wir wollen die Jugendlichen mit dem Wettbewerb auch für Konsumenten-Themen sensibilisieren», meint sie. Ab 14. Juni werden die zehn Tests in drei «Kassensturz»-Sendungen präsentiert. In der Schlusssendung am 28. Juni können Zuschauer live per SMS-Voting abstimmen, welches der besten drei Projekte Wettbewerbs-Sieger wird.

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