WALZENHAUSEN: Den Jugendtreff gibt es nicht mehr

Der Jugendtreff wurde kürzlich im Rahmen eines Schlussessens aufgelöst. Seine Aufgaben übernimmt die erste Jugendarbeiterin der Gemeinde.

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Der Jugendtreff wurde nach einem Pizzaessen aufgelöst. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Der Jugendtreff wurde nach einem Pizzaessen aufgelöst. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Gemeinderätin Elsbeth Diener dankte für die ausgezeichnete Jugendarbeit. Es sei bewundernswert, was da alles in Freiwilligenarbeit gemacht worden sei. Neu übernehme die Jugendarbeit mit Stefanie Brown eine kompetente Fachfrau.

Toll sei für die Jugendarbeiterin, dass sie auf Unterstützung aus den Leiter-Reihen des Jugendtreffs und der Jurawa zurückgreifen könne.

Unterlagen geben Auskunft

In den vom Leiterteam mitgebrachten Unterlagen fanden sich etliche ältere Fotos von Anlässen von den Anfängen bis fast heute. Gut besuchte Programmpunkte waren jeweils der Chlaushöck oder das Go-kart-Fahren. Eröffnet wurde das Jugendangebot im Schulraum des Klosters Grimmenstein im Jahre 1997. Danach beteiligten sich die evangelische Kirche und die Gemeinde ebenfalls an den Kosten für den Jugendtreff. Ausserdem stellte die Gemeinde einen Raum in der MZA zur Verfügung, weshalb der Jugendtreff im Januar 1998 ins Dorf umzog. Unternommen wurde jeweils einmal im Monat an einem Samstag etwas. Eingeladen waren junge Walzenhauserinnen und Walzenhauser ab der fünften Klasse.

Das Programm beinhaltete etwa Bräteln im Rohrspitz, Bowlen, klettern. Bei schlechtem Wetter traf sich die Gruppe im Singsaal, dann und wann auch in der Schulküche, denn Kochen war sehr beliebt, ebenso Unihockeyspielen und Fussball.

Mit der Zeit veränderten sich die Wünsche natürlich, was den Spielnachmittag oder das Filme­schauen betraf. Der Spielnachmittag hatte keine Zukunft, ­spielen war nicht mehr angesagt. Auch das Filmeschauen war ­ausser Mode gekommen, hatten doch die meisten genügend Filme auf DVD zu Hause. So war es für das junge Leiterteam eine Herausforderung, die Wünsche der Kinder und Jugendlichen zu erfüllen.

Dass der Jugendtreff jedoch zwanzig Jahre lang bestand, zeigt, dass die Arbeit der Freiwilligen sehr erfolgreich war. (iks)

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