WALZENHAUSEN: Bewerber können sich noch melden

Kandidaten für das Amt des Gemeindepräsidenten werden im September präsentiert.

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Am 5. September 2017 werden in einem Podium in der Mehrzweckanlage (MZA)die Bewerber für die Gemeindepräsidenten-Stelle vorgestellt, teilt die Gemeindekanzlei mit. Am 24. September 2017 findet der erste Wahlgang für die Wahl einer neuen Gemeindepräsidentin/eines neuen Gemeindepräsidenten statt. Gegebenenfalls findet am 26. November ein zweiter Wahlgang statt.

Jedermann mit Wohnsitz in Walzenhausen hat die Möglichkeit, sich bis 31. Juli beim Koordinator der Findungskommission, Hans-Ulrich Sturzenegger, Lachen 761, Walzenhausen, für das Amt zu bewerben.

Die Findungskommission hat am 7. Juli bereits in den Tages- zeitungen ein Stelleninserat geschaltet. Der Gemeinderat seinerseits hat mit der Verabschiedung eines revidierten Entschä- digungsreglements die gesetzliche Grundlage für die Entschädigung eines neuen Gemeindepräsidenten im Vollamt geschaffen. Diese beträgt 160000 Franken im Jahr. Der Gemeindepräsident im Vollamt erhält kein Sitzungsgeld, Mandats-Entschädigungen in der Funktion als Gemeindepräsident fliessen vollumfänglich in die Gemeindekasse.

Derzeit wird das Pflichtenheft bzw. der Stellenbeschrieb erstellt. Ein Vollzeit-Gemeindepräsident soll auch operativ für die Führung der Gemeinde verantwortlich sein. Daneben müssen die Gemeinderäte entlastet werden, auf ein vertretbares Pensum von jeweils 10 bis 15 Prozent. Durch effektive Strukturen der Verwaltung und gegebenenfalls Verstärkung derselben soll der Bürger einen Mehrwert erfahren und Walzenhausen weiterentwickelt werden.

Ursprünglich waren die Änderungen auf die neue Amtsperiode 2019 geplant. Da der Gemeindepräsident auf Ende September 2017 seinen Rücktritt erklärt hat, muss dieser Teil der Reorganisation vorgezogen werden. Für die Zeit vom 1. Oktober bis Ende Jahr hat sich der Gemeinderat für eine Interimslösung entschieden: Roger Rüesch, Vizegemeindepräsident, wird die Geschäfte des Gemeindepräsidenten übernehmen, unterstützt von Gemeinderat Michael Litscher. (gk.)