Walzenhausen bereit für NLB

Nach dem NLB-Aufstieg in der letzten Saison wollen sich Walzenhausens Faustballer einer weiteren Herausforderung stellen, gehen es aber langsam an.

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Mannschaft 2015: (oben v. l.) Rolf Schmid (Coach), Lukas Züger, Beda Kellenberger, Luca Rechsteiner; (unten v. l.) Sandro Pfändler, Noah Kellenberger, Remo Pinchera, Stefan Fehle, es fehlt Christian Kellenberger (Betreuer). (Bild: pd)

Mannschaft 2015: (oben v. l.) Rolf Schmid (Coach), Lukas Züger, Beda Kellenberger, Luca Rechsteiner; (unten v. l.) Sandro Pfändler, Noah Kellenberger, Remo Pinchera, Stefan Fehle, es fehlt Christian Kellenberger (Betreuer). (Bild: pd)

FAUSTBALL. Eine Herausforderung, die in naher Zukunft durchaus erfolgreich gestaltet werden kann, nämlich der Aufstieg in die NLA. Diesen darf man aber keineswegs schon in der ersten NLB-Saison erwarten. Für dieses Ziel braucht es noch viel Arbeit.

Lange ist es her

Erstmals seit 2003 spielt der STV Walzenhausen wieder in der Nationalliga B. Die damals erfolgreiche Mannschaft fusionierte im 2004 mit dem STV Heiden und spielte danach unter dem Namen FG Appenzeller Vorderland. Bevor sich die Vorderländer im Jahr 2008 auflösten, holten sie in der NLB den Meistertitel und waren aufstiegsberechtigt. Doch wie erwähnt, löste sich das Team auf und Walzenhausen begann mit eigenen Junioren in der untersten Liga. Nach dem Neuanfang stiegen die Appenzeller jede Saison auf. Doch für die NLB oder gar NLA brauchte es mehr Aufwand.

Mittelfeldplatz als Ziel

So kam das Projekt mit FB Widnau gerade recht. Kurt Sieber, Juliano Fontoura und Cyrill Schreiber riefen vor zwei Jahren die Trainingsgemeinschaft Widnau/Walzenhausen ins Leben. Mit diesem Projekt ist die NLA durchaus ein realistisches Ziel. Für die erste Saison in der NLB setzte sich das Team aber ein Platz im Mittelfeld als Ziel.

Neuzugänge verstärken Team

Auf die kommende Sommersaison konnte sich Walzenhausen verstärken. Der Transfer von Stefan Fehle vom Schweizer Meister Widnau ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Team. Fehle kann auf jeder Position eingesetzt werden. Vorwiegend spielt er aber als Hintermann. Auch an der Seitenlinie wurden die Vorderländer fündig. Rolf Schmid, ehemaliger Nationalspieler und NLA-Spieler vom STV Heiden, heisst der neue Coach. Schmid trainierte vor über 20 Jahren schon die Minis vom STV Heiden. Mit dabei waren damals der jetzige Trainer Cyrill Schreiber und der Schlagmann Remo Pinchera. Die ganze Mannschaft freute sich über die Zusage von Rolf Schmid und sie sind sich sicher, dass er das Team einen weiteren Schritt nach vorne bringen kann.

Saisonbeginn verschoben

Eigentlich hätte Walzenhausen die Saison morgen Samstag beginnen sollen. Doch die erste Runde für Walzenhausen wurde wegen Platzproblemen des TV Rebstein verschoben. Somit starten die Appenzeller am 16. Mai in die Saison mit der Runde gegen NLA-Absteiger TV Rüti und Titelfavorit FB Elgg II. (pi)

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