Waldmeister verabschiedet

LÜCHINGEN. 32 Jahre stand Gust Segmüller im Dienste der Rhode Lüchingen, zunächst 20 Jahre als Revisor, dann zwölf Jahre als Waldmeister im Verwaltungsrat.

Stefan Hildebrand
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Herzliche Verabschiedung: Dem zurücktretenden Waldmeister August Segmüller, links, wurden von Rhodmeister Max Gschwend die geleisteten Dienste herzlich verdankt. (Bild: Stefan Hildebrand)

Herzliche Verabschiedung: Dem zurücktretenden Waldmeister August Segmüller, links, wurden von Rhodmeister Max Gschwend die geleisteten Dienste herzlich verdankt. (Bild: Stefan Hildebrand)

40 Stimmberechtigte fanden den Weg ins Pfarreiheim, wo letzten Freitag die Rhodsbürgerversammlung stattfand. Es standen keine besonderen Traktanden an, und die Anträge wurden ohne Diskussion genehmigt. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von 11 100 Franken ab.

Projekt jetzt bei den Ämtern

In seinen einleitenden Worten berichtete Rhodmeister Max Gschwend über den Stand des Projekts Bodenverbesserung im Isenriet, welches nun bei den Amtsstellen zur Kontrolle und Genehmigung liegt. Nach dem Auflageverfahren in den Gemeinden erhofft sich Gschwend den Projektstart noch im laufenden Jahr.

Mit 17 000 Franken geholfen

Weiter verdankte er den Einsatz der Damenriege anlässlich des Christbaumverkaufs: Der Verkauf von Glühwein brachte 600 Franken für die Aktion «Jeder Rappen zählt» ein. Die Rhode unterstützte ausserdem die Stadt Altstätten mit 5000 Franken für die Brunnen-Sanierung im Roosen. Der Rhodsverwaltung ist es ein Anliegen, dass die Brunnen im Dorf gut unterhalten und auch kommenden Generationen erhalten bleiben. Insgesamt wurden im Jahr 2012 Gruppen, Vereine und Projekte mit mehr als 17 000 Franken unterstützt.

Exzellenter Gantrufer

Weiter wurde August Segmüller verabschiedet. Er wirkte während 32 Jahren in der Rhode: zuerst 20 Jahre in der Geschäftsprüfungskommission, danach 12 Jahre als Waldmeister in der Verwaltung. Gut in Erinnerung bleiben wird Segmüllers humorvolle Art an der Holzgant, wo er jeweils innert Kürze alles Holz verkaufen konnte. Max Gschwend dankte ihm für seinen Einsatz mit einem Präsent.

Zum Schluss durften die Anwesenden ein schmackhaftes Nachtessen aus der Küche des «Sonnenhügels» einnehmen.

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