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Wahrzeichen wird repariert

Das Sinnbild des Dorfes Altenrhein verlässt vorübergehend den Kreisel. Die «Vampire» wird repariert. Die Sicherung des Felsens im Bereich Töblerstrasse wurde doch nicht so teuer wie zunächst befürchtet.
Die «Vampire» kehrt nach der Reparatur an ihren Standort im Kreisel zurück. (Bild: pd)

Die «Vampire» kehrt nach der Reparatur an ihren Standort im Kreisel zurück. (Bild: pd)

Die «Vampire» beim Kreisel Altenrhein ist ein «Sinnbild» für das Dorf, das seit den «20er-Jahren» durch den Flugplatz geprägt wird. Das ausgediente, ehemalige Kampfflugzeug prägt seit rund 15 Jahren den Verkehrsknoten zum Flugplatz, ist dort aber permanent Wind und Wetter aus­gesetzt. Die «Vampire» muss demontiert und für Reparaturarbeiten kurzzeitig entfernt werden.

Zum Weltmeistertitel gratuliert

Nach Abschluss der Arbeiten wird der Flieger wieder montiert. Der in Staad wohnhafte Rallyefahrer Sébastien Ogier wurde zum sechsten Mal in Folge Rallye-Weltmeister. In einem dramatischen Rennen im australischen New South Wales mit einem «Herzschlagfinal» sicherte sich der Ausnahmekönner erneut den Titel in der Kategorie WRC.

Der heute 35-jährige Sebastien Ogier startete im Jahr 2008 in die Rallye-Juniorenweltmeisterschaft; wechselte im Jahr 2011 als Werk- und Stammfahrer zu Citroën. Dort angekommen, forderte er mit seinen Siegen den damals amtierenden Weltmeister und Teamkollegen Sebastian Loeb derart, dass das Team die Order gab, Ogier dürfe Loeb nicht mehr um die Führung he­rausfordern. Dies führte dazu, dass Sebastien Ogier 2012 bei Volkswagen unterschrieb. Mit dem neuentwickelten VW Polo gewann er die kommenden vier Jahre die Gesamtwertung in der WRC.

Nach dem überraschenden Ausstieg von VW aus dem Rallyesport unterschrieb Ogier 2017 beim englischen Privatteam M-Sport. Den Ford Fiesta konnte er nur kurz testen und gewann die erste Rallye des darauffolgenden Jahres in Monte Carlo wie die kommenden zwei Gesamtwertungen im WRC. Der Gemeinderat gratuliert dem Rallye-Ausnahmekönner Sébastien Ogier herzlich zu seinen aussergewöhnlichen Erfolgen im Rallye-Motorsport und wünscht ihm viel Erfolg im neuen Team von Citroën. Wer weiss, vielleicht wird er der erste Motorsportler, der mit drei verschiedenen Fahrzeugen Weltmeister wurde.

Dankesworte an den Gemeindepräsidenten

Die «Reitenden Botinnen» vom Oberdorf in Buechen überraschten Gemeindepräsident Röbi Raths am 13. November vor dem Rathaus und übergaben ihm einen Blumenstrauss, verbunden mit Grüssen für seinen speziellen Einsatz zugunsten der Reiter. Eine der Botinnen, Barbara Camenzind Zwissler, verlas eine Erklärung, in der sie die Sorge des Gemeindepräsidenten für die Anliegen der Reiter hervorhob und die Gemeinde Thal als liebenswerten Ort für Mensch und Tier lobte.

Was war passiert? Beim Badeplatz in Altenrhein gerieten im langen und heissen Sommer 2018 Reiter und Badende mehrmals aneinander. Von verschiedenen Seiten wurde ein Verbot gefordert, das den Reitern die Benützung des Schlipfs bei der «Buebebadi» in Altenrhein un­tersagte. Röbi Raths erreichte im Gespräch zwischen Reitern und Betroffenen, dass den Reitern am Seeufer ein neuer Ort zugesprochen wird, an dem sie ihrem Pferd bei heissem Wetter eine Abkühlung im Bodensee ermöglichen. Durch diese neue Option konnte auf ein Verbot in Altenrhein verzichtet werden. Dies dankten die «Reitenden Botinnen» dem Gemeindepräsidenten mit ihrer persönlichen Aufwartung vor dem Rathaus und der charmanten Botschaft.

Die Felssicherungsarbeiten im Bereich der Töblerstrasse sind abgeschlossen, die Bauabrechnung liegt seit Kurzem vor. Ursprünglich betrug der Kosten­voranschlag für die Arbeiten 255 000 Franken. Im Rahmen der ersten Arbeiten (Felsreinigung) zeigte sich, dass bedeutend mehr loses und durch Spalten durchwurzelter Fels abgetragen werden muss, als ursprünglich angenommen. Anstatt der geschätzten Menge von 400 m3 mussten schliesslich 1270 m3 Fels abtransportiert werden. Der Gemeinderat bewilligte deshalb vor Baubeginn einen Nachtragskredit von 95 000 Franken. Die Bauabrechnung zeigt nun, dass dieser Nachtragskredit nicht voll ausgenutzt wurde.

Dank des guten Wetters, idealen Arbeitsbedingungen und raschem Baufortschritt resultierte ein Aufwand von 446 289 Franken. Damit liegt der Aufwand um 3710 Franken unter den genehmigten Gesamtkosten. Der Rat zeigt sich erleichtert, dass einerseits die latente Gefahr an diesem Standort beseitigt ist und andererseits die Bauarbeiten mit vertretbaren Kosten erledigt wer-den konnten. (gk)

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