Wachstum in Europa wichtiger als der Wechselkurs

Der Schweiz wird nach dem Wegfall des Euromindestkurses eine Rezession prognostiziert. Dies, obwohl es heute fast unmöglich zu beurteilen ist, wie viel Wachstum der Wechselkursschock uns tatsächlich kosten wird.

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Der Schweiz wird nach dem Wegfall des Euromindestkurses eine Rezession prognostiziert. Dies, obwohl es heute fast unmöglich zu beurteilen ist, wie viel Wachstum der Wechselkursschock uns tatsächlich kosten wird. Nimmt man die ersten Reaktionen der Finanzmärkte als Gradmesser, so besteht sicherlich Grund zur Beunruhigung. Falls die Märkte jedoch zum Schluss kommen, dass der Franken jetzt massiv überbewertet ist, würden sie davon abgehalten, weiter auf ihn zu spekulieren. Ohnehin wird der Einfluss des Wechselkurses auf die hiesige Konjunktur häufig übertrieben. Gemessen an sogenannten Elastizitäten reagiert die Schweizer Wirtschaft etwa zehnmal stärker auf Wachstums- als auf Wechselkurs-Schwankungen. Entscheidend dürfte demnach das Wachstum in den Abnehmerländern sein. Aufgrund des günstigen Euro, des gefallenen Ölpreises und des Niedrigzinsumfeldes könnte die Eurozone bald positive Signale senden. Falls die Märkte diese aufnehmen, bekommt auch die Schweiz wieder Rückenwind. (pd)

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