Vorversammlung Marbach

Keine grossen Diskussionen gab es gestern Abend an der Vorversammlung im Probelokal Sonora, zu der die Politische Gemeinde Marbach eingeladen hatte. Auch die Schulhauserweiterung der Oberstufe Rebstein-Marbach gab nicht zu reden.

Kurt Latzer
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Nach einigen Jahren Pause fand gestern Abend in Marbach wieder eine Vorversammlung statt. Das Interesse daran war nicht berauschend. (Bild: Kurt Latzer)

Nach einigen Jahren Pause fand gestern Abend in Marbach wieder eine Vorversammlung statt. Das Interesse daran war nicht berauschend. (Bild: Kurt Latzer)

Marbach. Aufgrund mangelnden Interesses sei in Marbach in den vergangenen Jahren keine Vorversammlung mehr abgehalten worden, wie René Zünd, Gemeindepräsident Marbach, betonte. Aufgrund der Projekte Sanierung Rathaus und Erweiterung Oberstufenschulhaus habe sich der Rat entschlossen, an einer Vorversammlung nochmals eingehend zu informieren.

Fünf Prozent weniger Steuern

Die Rechnung 2010 schliesst gegenüber dem Voranschlag um gut 800 000 Franken besser ab als erwartet. «Dieses gute Ergebnis ist auch auf die höheren Steuereinnahmen zurückzuführen», sagte René Zünd. Dank der finanziellen Situation, die sich in den vergangenen vier Jahren deutlich verbessert habe, könne eine Steuerfusssenkung um fünf Prozent beantragt werden. Dies obwohl der Rat im Budget 2011 von einem Reservenbezug von knapp 47 000 Franken ausgeht.

Mehr Platz im Rathaus

Das Rathaus soll für rund 654 000 Franken saniert werden. «Weil im Obergeschoss eine Wohnung frei wird, wollen wir diese Gelegenheit nützen und dort ein Sitzungszimmer sowie Büroräume einrichten», sagte Zünd. Weiter soll der neuere Teil des Rathauses energetisch saniert werden. Weder zu den Finanzen noch zur geplanten Sanierung des Rathauses gab es Wortmeldungen aus dem Saal. Weiter informierte der Gemeindepräsident kurz über Richt- und Zonenplan. Beide Pläne stammen aus dem Jahre 1978 und sollen ab kommendem Herbst neu überarbeitet werden. Anschliessend erinnerte er an die Einbürgerungsaktion für Schweizer Bürger, die vom 1. April bis 30. Juni durchgeführt werde.

Raumbedarf unbestritten

Im Anschluss informierte Roland Schönauer, Präsident des Oberstufenschulrates Rebstein-Marbach über die wichtigsten Punkte. Neben dem positiven Jahresabschluss 2010 mit einer Besserstellung von gut 390 000 Franken, stand der geplante Anbau beim Oberstufenschulhaus im Vordergrund. Dabei hielt er fest, dass Schul- wie auch Gemeinderäte nach Ablehnung des letzten Projektes nochmals über die Bücher gegangen seien. «Beide Gemeinderäte wie auch der Schulrat sind der Ansicht, dass mit dem neuen Projekt eine faire und gute Lösung gefunden wurde», betonte Schönauer. Auch René Zünd bezeichnete das Vorhaben als ausgewogen und gab zu verstehen, dass der Raumbedarf der Oberstufe unbestritten sei. «Deshalb empfehlen beide Gemeinderäte und der Schulrat eine Annahme der Vorlage», so Zünd. Auch bei dieser Vorlage kam im Probelokal Sonora keine Diskussion zustande.