Kriessern: Bald herrscht Klarheit – Rechtsvortritt wird aufgehoben

An der Kriessner Durchgangsstrasse wird der Rechtsvortritt aufgehoben, das Projekt liegt auf.

Kurt Latzer
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Hier gilt Rechtsvortritt. Das soll sich bald ändern: Autofahrer aus Richtung Rebstein müssen künftig warten. (Bild: Kurt Latzer)

Hier gilt Rechtsvortritt. Das soll sich bald ändern: Autofahrer aus Richtung Rebstein müssen künftig warten. (Bild: Kurt Latzer)

Wer öfter von Rebstein her durchs Riet fährt und in Kriessern in die Unterdorfstrasse abbiegt, kennt das Problem. Trotz des Rechtsvortritts sollte man da immer gut auf der Hut sein. Denn viele Verkehrsteilnehmer, die von Diepoldsau in Richtung Dorf fahren, wissen nicht, dass an der Kreuzung Rebsteinerstrasse – Unterdorfstrasse Rechtsvortritt gilt. Denn Markierungen gibt es keine. Noch gefährlicher ist die Einfahrt von der Krummensee- in die Unterdorfstrasse, weil erstere schmal ist und nicht als vortrittsberechtigt wahrgenommen wird.

Immer wieder gefährliche Situationen

Bereits mehrfach gab es an den Kreuzungen brenzlige Situationen oder gar Blechschäden. «Auf der Durchgangsstrasse wird bald überall der Rechtsvortritt aufgehoben», sagt Dominik Stoop, Leiter Bauamt Hochbau und Planverfahren der Politischen Gemeinde Oberriet. An der Kreuzung Altstätterstrasse – Oberdorfstrasse ist der Rechtsvortritt durch den Bau eines durchgehenden Trottoirs längst aufgehoben. «Die Kantonspolizei verlangt die neue Regelung auf der ganzen Länge der Hauptstrasse durchs Dorf», sagt Stoop.

Die Einsprachefrist für dieses Vorhaben dauert noch bis am 26. August. Wenn es keine Einsprachen gibt, sollen die entsprechenden Markierungen und Schilder im kommenden Monat errichtet werden. In Zukunft will die Gemeinde Oberriet die Vortrittregelungen in den Dörfern prüfen und gegebenenfalls ändern, sobald Strassensanierungen anstehen. So bereits geschehen bei der Kreuzung Rietstrasse – Alt- stätterstrasse sowie an der Eichbergstrasse.