Vortrag über Osteopathie

BUECHEN. Mittels sanfter Technik werden häufig die Ursachen verschiedener Beschwerdebilder wie Hexenschuss, Lumbalgien, Migräne oder PHS gelindert: Osteopathie bedeutet wörtlich «Erkrankung des Knochengerüstes». Hinter der Behandlungsmethode steht mehr, als die Definition vermuten lässt.

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BUECHEN. Mittels sanfter Technik werden häufig die Ursachen verschiedener Beschwerdebilder wie Hexenschuss, Lumbalgien, Migräne oder PHS gelindert: Osteopathie bedeutet wörtlich «Erkrankung des Knochengerüstes». Hinter der Behandlungsmethode steht mehr, als die Definition vermuten lässt. Die Osteopathie geht davon aus, dass alle Lebensfunktionen im Körper aufeinander abgestimmt sind. Diese Abstimmung erfolgt über Bewegung. Ein Organismus ist nach Ansicht der Osteopathen gesund, wenn die Kommunikation im Körper über Bewegung ungestört funktioniert. Dabei haben die Osteopathen nicht nur Skelett, Muskulatur, Sehnen und Bänder im Blick, sondern auch die Bewegung von Blut, Lymphe, Rückenmark, Herz, Lunge, Darm usw. Wie bei anderen komplementären Heilmethoden handelt es sich um eine Sichtweise, die den Menschen als Ganzes betrachtet. Osteopathie ist eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Behandlungsmethode, die genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie voraussetzt. Es handelt es sich um eine Therapieform, bei der durch Handgriffe am Körper die Funktionsfähigkeit des Knochengerüstes aufrechterhalten oder wiederhergestellt werden soll. Die Motivation von Gisela Reich für den Vortrag ist, dass sich immer mehr Menschen für das Thema Gesundheit interessieren und dass immer mehr unverständliche Therapieformen auf dem Markt sind. Der Vortrag findet am Freitag, 18. November, um 19.30 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus Buechen statt. Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos. Vortragende ist Gisela Reich, Manamed, Schule für physikalische Therapien. (pd)