Vorstoss in die Top fünf

Timo Kugler nahm an drei weiteren Rennen im Yamaha-R6-Dunlop-Cup teil und liegt trotz eines Ausfalls auf dem fünften Rang im Gesamtklassement.

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Timo Kugler (r.) gehört im 20-köpfigen Fahrerfeld zu den Top fünf. (Bild: pd)

Timo Kugler (r.) gehört im 20-köpfigen Fahrerfeld zu den Top fünf. (Bild: pd)

MOTORSPORT. Nach einer längeren Rennpause ging es für den Rebsteiner nach Zolder, wo gleich zwei Rennen auf dem Programm standen. Aus schulischen Gründen fiel für Timo Kugler das Freitagtraining aus, und er startete das Rennwochenende direkt mit dem ersten Qualifying.

Er fand sich auf der ihm bekannten Strecke schnell zurecht und lag an dreizehnter Stelle. Auf das zweite Zeittraining optimierte das Team das Fahrwerk der 600-ccm-Vierzylinder-Maschine, so konnte er sich steigern und die Rundenzeiten nochmals um mehr als eine Sekunde verbessern. Zu Beginn hatte er Mühe, einen guten Rhythmus zu finden, da es viele Fahrer auf der Strecke hatte. Nach einem Unterbruch fand er freie Fahrt vor und konnte sich so noch auf Platz zehn verbessern. In der allerletzten Runde steigerte er sich nochmals um fünf Zehntel und belegte in der Startaufstellung den siebten Platz.

Ausflug ins Kiesbett

Das erste Rennen startete Timo Kugler nicht schlecht, er verlor zwar zwei Plätze, konnte diese in den ersten zwei Runden aber gutmachen. Beim Angriff auf Rang sechs musste er eine weite Linie gehen, das Vorderrad klappte ein und er rutschte ins Kiesbett. Das Motorrad überschlug sich – und somit hatten die Mechaniker viel Arbeit, die Maschine fürs das zweite Rennen zu reparieren. Vier Stunden später erwischte Kugler einen guten Start ins zweite Rennen. Da er nicht alles riskierte, fiel er auf den achten Platz zurück. Nach sieben Runden konnte er aber den Siebtplatzierten überholen. Der Abstand zur vorderen Gruppe war jedoch zu gross, um diese in den zwei verbleibenden Runden einzuholen. Durch den Ausfall des Sechstplatzierten in der letzten Runde kam Kugler zu Rennende gar noch als Sechster über die Ziellinie: «Damit bin ich ganz zufrieden, ich wollte nicht nochmals einen Ausfall riskieren und konnte so wichtige Punkte nach Hause nehmen.»

Gut auf technischer Strecke

Die nächste Möglichkeit, wichtige Punkte einzufahren, hatte der Rebsteiner am Schleizer Dreieck. Noch im Training hatte er Probleme mit dem Material, die das Team jedoch schnell in den Griff bekam. Einige Einstellungen am Fahrwerk und schnelle Runden brachten ihn im ersten Zeittraining auf Platz drei. Im zweiten Zeittraining konnte er die Zeit nicht mehr unterbieten, startete aus der zweiten Reihe von Platz fünf aus: Eine immer noch sehr gute Ausgangslage. Nachdem es in der Nacht geregnet hatte, fand das Rennen bei fast trockener Piste statt, die mit ihrer Streckenführung eine Herausforderung ist und viele Zuschauer bringt.

Kugler startete gut und konnte sich gleich hinter den drei Favoriten einreihen. Er versuchte, sich ihnen anzuschliessen, jedoch waren sie nach Rennhälfte ausser Reichweite.

Zweitbeste Platzierung

Während des gesamten Rennens musste er dem Druck von hinten standhalten, da er drei Verfolger im Genick hatte. Die wechselten ihre Positionen untereinander, der fünfte versuchte in der Endphase an Kugler vorbeizukommen, doch er konnte seinen vierten Platz und die bisher zweitbeste Platzierung im R6-Cup ins Ziel bringen: «Ich bin sehr zufrieden, zumal mich diese Platzierung in der Gesamtwertung auf Rang fünf gebracht hat.» Bereits dieses Wochenende startet Timo Kugler in Assen.

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