Vorrundenabschluss im Ringen: Rheintaler sind in jedem Fall Aussenseiter

Am Samstag, 20 Uhr, empfängt die RS Kriessern die RS Freiamt.

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Co-Trainer Damian Dietsche (in Rot) kam bisher immer zum Einsatz und hat dabei seine Leistung gebracht.

Co-Trainer Damian Dietsche (in Rot) kam bisher immer zum Einsatz und hat dabei seine Leistung gebracht.

Bild: Patrick Dietsche

(dip) Nach starkem Saisonstart begann der Freiämter Erfolgszug zu stottern. Erst gab es zwei Niederlagen gegen Willisau, es folgte ein Taucher gegen Einsiedeln. Damit haben vor der letzten Runde Freiamt und Einsiedeln je vier Punkte, Kriessern zwei. Gewinnt die RSK und verliert Einsiedeln in Willisau, hätten zum Abschluss drei Teams vier Punkte. Freiamt hat das mit Abstand beste Punkteverhältnis – es ist wahrscheinlich, dass die Aargauer Rang zwei holen.

Für die Kriessner wäre mit einem Sieg – je nach Ausgang der zweiten Begegnung – noch der dritte Rang möglich. Es ist aber schwierig zu sagen, ob es im Halbfinal einfacher ist, gegen Titelhalter Willisau oder die RS Freiamt anzutreten. Dem bisherigen Verlauf nach zu urteilen, dürfte es keine grosse Rolle spielen, die Rheintaler sind in jedem Fall Aussenseiter. Deshalb überlegt man im Kriessner Lager sehr genau, welchen Athleten man noch eine Pause zugesteht und wer am Samstag forciert wird. Bisher kamen Patrik Bättig, Tobias Betschart, Fabio und Damian Dietsche und Noel Hutter in jedem Kampf zum Einsatz. Dies zeigt, dass den Coaches vor allem in den oberen Gewichtsklassen die Alternativen feh­- len, sind doch vier der fünf aufgezählten Ringer über 80kg schwer. Der Hinkampf war eine deutliche Angelegenheit, er ging mit 26:9 an die Aargauer. Im Heimkampf will Kriessern sich von einer besseren Seite zeigen, ohne sich allzu stark in die Karten schauen zu lassen.

Das Schutzkonzept bleibt unverändert: Es gibt drei Fansektoren, in denen keine Maske getragen werden muss. Gästefans sind nicht zugelassen. In den öffentlichen Bereichen wie Festwirtschaft, WC oder Zugängen ist eine Maske zu tragen. Bisher hat das gut funktioniert; nicht nur in Oberriet, auch in den anderen Hallen. Bleiben alle diszipliniert, steht einem spannenden Meisterschaftsschlussspurt nichts im Weg. Für Halbfinals und Finals wird das Konzept angepasst, um zum einen mehr heimischen Fans den Zugang zu ermöglichen und auch den Gästen einen Platz in der Halle geben zu können.