VORARLBERGER FUSSBALL: Vorarlberger Profiteams treffen das Tor wieder

Altach spielte 3:3, Lustenau gewann 3:2 – die Vorarlberger schiessen wieder Tore.

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Am letzten Wochenende trafen die Vorarlberger gar nicht, jetzt gleich sechsfach: Zum Sieg reichte es aber nur Lustenau, Altach spielte unentschieden.

Die Bundesliga-Tabelle nimmt fünf Runden vor Saisonende Konturen an: Salzburg führt sie mit 69 Punkten an, 56 Punkte hat die Austria Wien, die sich auf dem zweiten Rang festgesetzt hat. Dahinter duellieren sich Altach und Sturm Graz auf tiefem Niveau um den dritten Rang. Derzeit liegt Altach mal wieder vorne, hat mit 52 Punkten einen mehr als die Steirer. Auf den SCRA warten wichtige Spiele: In den nächsten beiden Runden, die Spiele finden jeweils sonntags um 16.30 Uhr statt, empfängt der SCRA zuerst die Wiener Austria und danach Sturm Graz.

Hannes Aigner mit dem späten Ausgleich per Penalty

Obwohl ein 3:3 in St. Pölten sich auf den ersten Moment wie eine Enttäuschung anhört, darf Altach das Remis als Erfolg verbuchen. Besonders, wenn es den Spielverlauf anschaut: Der Tabellenvorletzte führte mit 2:0 und 3:1, der Ausgleich gelang Altach erst in der letzten Minute mit einem Penalty. Unverdient war der Punktgewinn angesichts der Leistungssteigerung nach der Pause nicht.

St. Pöltens Luckassen war der Mann der ersten Halbzeit: Er traf zweimal (10./33.) und brachte seine Farben mit 2:0 in Front. Aus Altacher Sicht war erfreulich, dass Ngwat-Mahop noch vor dem Seitenwechsel das Anschlusstor gelang, das Spiel war wieder offen. Aber nicht allzu lange: Martic traf in der 47. Minute zum 3:1, Altach musste wieder einem Rückstand nachrennen. Dies schien trotz Zwischenbruggers 3:2 (64.) bis zum Ende so zu bleiben – bis Hannes Aigner in der 90. Minute den Penalty zum 3:3 verwertete.

Lustenau siegt wie der BVB bei den Bayern

Nach einem langen Tief hat Lustenau zurück in die Spur gefunden. Die Grün-Weissen holten in den letzten drei Spielen sieben Punkte und besiegten am letzten Freitag Kapfenberg in dessen Stadion mit 3:2. Die Torfolge war genau die gleiche wie im Cup-Halbfinal zwischen Bayern und Dortmund in der letzten Woche: Die Gäste gingen mit 1:0 in Führung, das Heimteam drehte den Spielstand auf 2:1, ehe die Auswärtsmannschaft nochmals zwei Tore schoss und den Sieg holte. Die Lustenauer Tore erzielten Daniel Sobkova (13.) und zweimal Julian Wiessmeier (72. und 80.).

Lustenau bleibt mit dem Sieg auf dem dritten Platz, der Rückstand auf den Zweiten aus Liefering beträgt drei Punkte, der Vorsprung auf Innsbruck auf Rang vier ist mit acht Punkten beruhigend. Wie Altach trägt auch Lustenau seine nächsten beiden Spiele zu Hause aus: Heute Dienstag gegen Blau-Weiss Linz, am Freitag gegen Wacker Innsbruck. (rez)