Vorarlberger fordern Schefer

LAUFSPORT. Zwei Vorarlberger sind beim ersten Lustenauer Crosslauf schneller als der beste Rheintaler: Der Altstätter Christoph Schefer stellt sich dieser Herausforderung. Nicht am Start war Mathias Nüesch, der Titelverteidiger der Lustenauer Laufserie.

Felix Benz
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Die Spitze kurz nach dem Start: Christoph Schefer (Nr. 8), Thomas Summer (51), Patrick Spettel (19) und Zoltan Török (54). (Bild: Martin Steger)

Die Spitze kurz nach dem Start: Christoph Schefer (Nr. 8), Thomas Summer (51), Patrick Spettel (19) und Zoltan Török (54). (Bild: Martin Steger)

77 Läuferinnen und Läufer starteten zum ersten von sechs Lustenauer Crossläufen über eine Distanz von 9 Kilometern. Die Laufstrecke war völlig schneebedeckt, Laufschuhe mit Spikes waren von Vorteil. Aber auch mit gutem Solen-Profil liessen sich die drei Runden problemlos laufen. Nach einem etwas verhaltenen Tempo auf den ersten zwei Kilometern entwickelte sich mit zunehmender Renndauer ein interessantes Rennen.

Vorarlberger Doppelsieg

Auf der zweiten Runde bildete sich ein Spitzentrio bestehend aus dem Altstätter Christoph Schefer und den jungen Vorarlbergern Thomas Summer und Patrick Spettel. Die drei sind bekannte Namen bei den «Lustenauern»; sie konnten in der Vergangenheit schon verschiedene Glanzresultate erzielen.

Auf der Schlussrunde haben die beiden Vorarlberger das Tempo erhöht, und vermochten Schefer etwas zu distanzieren und somit auf Rang drei verweisen. Mit diesem Doppelsieg machten Summer und Spettel klar, dass sich die Vorarlberger in diesem Winter nicht mehr nur mit tollen Einzelresultaten zufrieden geben werden – sie greifen nach vielen «Schweizer Jahren» wieder nach der begehrten Crosslauf-Krone.

Schefer reduzierte Training

Mit seiner Leistung beim ersten Cross dieses Winters ist der Donnschtighüpfer Schefer keinesfalls enttäuscht oder unzufrieden. Nachdem Schefer sich in diesem Jahr als klare Rheintaler Nummer 1 auf den Langstrecken etablierte und in Tenero Anfang November mit 1:13 Stunden eine ausgezeichnete Halbmarathon-Zeit gelaufen war, hat er in den letzten Wochen den Trainingsumfang etwas reduziert. Mit Beginn der Lustenauer Crosslaufserie steht Schefer nun am Anfang einer neuen Trainingsphase.

Unter diesen Umständen äusserte er sich zufrieden über seine auf Schnee gelaufenen 32:23 Minuten über 9 Kilometer. Auf Sieger Summer verlor er nur 32 Sekunden. So gab sich Schefer zuversichtlich, dass er sich in den kommenden Lustenauern noch steigern kann, und er im Kampf um den Gesamtsieg der angelaufenen Crosslaufserie noch ein Wörtchen mitreden wird. Spannung und weitere interessante Wettkämpfe auf dem Lustenauer Rundkurs sind also angesagt.

Starke Milas

Hinter Schefer konnten sich weitere Rheintaler auf den vorderen Plätzen klassieren. Das Zepter der Mittwochläufer übernahm Zoltan Török, der Stefan Althaus vom STV Oberriet-Eichenwies hinter sich liess. Für weitere Mila-Spitzenergebnisse sorgten Guido Bischofberger und Berni Litscher, der in seiner Altersklasse M55 den ersten Rang belegt.

Wenn bei den kommenden Rennen auch Mathias Nüesch wieder ins Geschehen eingreift, wird die Bilanz der Mila-Topleistungen noch eindrücklicher. Denn als Gesamtsieger der letzten Serie wird auch er alles versuchen, den Lustenauer Meistertitel zu verteidigen.

Im kleinen Feld der Frauen, die den Hauptlauf über 9 km absolvierten, waren die Milas mit Therese Stieger und Edith Lüchinger auf den Rängen fünf und sechs ebenfalls gut vertreten.

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