Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

VORARLBERG: Tunnel gesperrt – mehr Verkehr

Vom 24. April bis 2. Oktober ist der Arlbergtunnel für den gesamten Verkehr gesperrt. Weil Lastwagen ausweichen müssen, ist auf der A13 mit mehr Verkehr zu rechnen.
Kurt Latzer
Nach dem 2. Oktober verfügt der Arlbergtunnel nicht nur über eine LED-Beleuchtung, sondern auch über Thermoscanner, eine Hochdruck-Sprühnebel-Anlage und ein akustisches Tunnel-Monitoring. (Bild: pd/Asfinag)

Nach dem 2. Oktober verfügt der Arlbergtunnel nicht nur über eine LED-Beleuchtung, sondern auch über Thermoscanner, eine Hochdruck-Sprühnebel-Anlage und ein akustisches Tunnel-Monitoring. (Bild: pd/Asfinag)

Kurt Latzer

Schon während der ersten Totalsperre des Arlbergtunnels 2015 war die A13 im Rheintal eine Ausweichroute für den Schwerverkehr. Die österreichische Autobahnen- und Schnellstrassen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (Asfinag) ging damals von maximal sieben Prozent mehr Schwerverkehr an den Rheintaler Grenzen aus, ein Plus von etwa 250 Lastwagen pro Tag.

«Vor allem die regionalen Verkehrskonzepte mit dem Verkehr über den Arlbergpass haben sich 2015 bewährt», sagt Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl. Deshalb gehe man auch dieses Mal von einer «marginalen Mehrbelastung» im Rheintal aus.

Einschränkungen für PW mit Anhänger

Freie Fahrt über den Arlbergpass haben während der Sperre Motorräder, Autos, Personenwagen mit Anhänger bis maximal 750 Kilogramm, Reisebusse, Lastwagen ohne Anhänger und Wohnmobile. Vom 1. Juli bis 2. Oktober müssen Autos mit Anhänger an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 9 bis 17 Uhr den Arlbergpass nicht überqueren. Wie Lastwagen mit Anhängern oder Sattelschlepper müssen auch sie den Arlberg grossräumig über Deutschland, den Fernpass oder die Schweiz umfahren. Der Arlbergtunnel ist seit 38 Jahren in Betrieb. Während der Sperre werden alle elektrotechnischen Einrichtungen wie Videoüberwachung, Notruf- und Funkeinrichtungen, Brandmeldung sowie die Strassenentwässerung und Löschwasserleitungen auf den modernsten Stand der Technik gebracht.

Tunnel mit modernsten Sicherheitsvorkehrungen

Für den Fahrraum des Tunnels wird eine Hochdruck-Sprüh­nebelanlage installiert, um vor allem bei einem Unfall einen sicheren Fluchtweg zur Verfügung zu stellen. 37 zusätzliche Fluchtwege und acht weitere Pannenbuchten zählen zu den neuen Sicherheitsvorkehrungen.

Auch technische Neuheiten kommen in und vor der rund 14 Kilometer langen Röhre zum Einsatz. Dazu gehören ein Thermoscanner und das akustische Tunnelmonitoring. Fahrzeuge können auf ungewöhnliche Hitzequellen untersucht und gegebenenfalls ausgesondert werden, bevor sie in den Tunnel einfahren. Der Thermoscanner dient in erster Linie der Untersuchung von Lastwagen. Für die rund sechsmonatige Sperre des Arlbergtunnels empfiehlt die Asfinag, für die Fahrt über den Arlbergpass mehr Zeit einzuplanen. Vor allem an Wochenenden kann es aufgrund von Verkehrsüberlastungen zu Verzögerungen über die B197, Arlbergpassstrasse, kommen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.