Vor grossen Aufgaben

BERNECK. Trinkwasser und Hochwasser, Strassenbau und Verkehrsführung, Reparaturen auf dem Spielplatz und Generationenwechsel in der Gemeindeverwaltung: Bernecks Probleme haben viele Facetten, meinte Zellweger.

Max Pflüger
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Gemeindepräsident Andreas Zellweger blickte im Torkel zurück auf das Jahr 2014 und vorwärts ins eben angebrochene 2015. (Bild: Max Pflüger)

Gemeindepräsident Andreas Zellweger blickte im Torkel zurück auf das Jahr 2014 und vorwärts ins eben angebrochene 2015. (Bild: Max Pflüger)

Der Überblick über die 2014 angepackten und 2015 anstehenden Arbeiten bildete den Schwerpunkt der Rede von Gemeindepräsident Andreas Zellweger im Torkel Oberdorf. Rund 70 Einwohnerinnen und Einwohner waren der Einladung gefolgt und genossen die offerierte Kürbiscrèmesuppe und die feinen Bernecker Weine.

Traditionsgemäss hatte der Gemeinnützige und Verkehrsverein Berneck mit dem Präsidenten Heiko Rosenbohm den Neujahrsempfang organisiert. Für Suppe und Wein sowie alkoholfreie Tranksame sorgten Tobias und Christoph Schmid vom Weingut Tobias Schmid & Sohn, gesponsert von der Politischen Gemeinde Berneck und der Ortsgemeinde.

Wasser auch 2015 ein Thema

2014 sei ein ziemlich «strubes» Jahr gewesen, eröffnete Gemeindepräsident Andreas Zellweger seine diesjährige Neujahrsansprache. Das Hochwasser am Littenbach sei eines der grossen Themen gewesen, sagte er, um dann gleich fortzufahren: «Das Wasser wird uns auch im neuen Jahr wieder beschäftigen: Einerseits der weitere Ausbau des Hochwasserschutzes zusammen mit der Gemeinde Au. Andererseits die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung. Die Stimmbürger von Berneck werden im Herbst über den Beitritt zum regionalen Wasserwerk Mittelrheintal entscheiden.»

Sanierung der Neugasse

2015/16 steht die Gemeinde auch vor grossen Aufgaben. Die Sanierung der Neugasse steht an. Zellweger rechnet mit Baubeginn sofort nach der Bürgerversammlung. 2015 sollen alle Werkleitungen, Kanalisation, Trinkwasser- und Elektrizitätsversorgung erneuert werden. Die Neugestaltung der Strasse selber steht dann 2016 an. Kopfzerbrechen bereitet dem Gemeindepräsidenten noch die Regelung des Durchgangsverkehrs und der Zugang zu den Häusern während der langen Bauphase.

Der Generationenwechsel, verbunden mit mehreren Mutationen in der Verwaltung, sowie der Bruch eines Holzspielgerätes auf dem Spielplatz im Oberdorf als Folge eines Pilzbefalls waren weitere Themen, die Andreas Zellweger ansprach. Seine Rede beendete er mit Betrachtungen zum Thema «Zeit». Witzig und doch besinnlich liess er die Zeit über sich selbst nachdenken: «Einige haben mich totgeschlagen, andere haben mich genommen. Ich wurde gelesen, gegeben, gestoppt, angehalten, zurückgedreht, war ausreichend oder knapp oder bin verronnen. Auch schon war ich ein Geist, der Geist meiner selbst.»