Von Anmeldungen überrannt

Laufsport 1350 Läuferinnen und Läufer zwischen 3 und 73 Jahren starteten am Städtlilauf – das sind rund 50 mehr als im Vorjahr, die zur 30. Austragung gekommen sind

Damian Zellweger
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Vor einem Jahr sagte die damals neue Städtlilauf-Präsidentin Simone Michlig-Thür, dass 1200 Teilnehmer sehr schön seien – sie aber für die Zukunft eher von 1500 träume. Dass aber bereits in diesem Jahr 1350 Anmeldungen rein flatterten, kam für die passionierte Läuferin überraschend: «Wir haben viele Voranmeldungen gehabt, was uns im Voraus sehr beruhigt hat. Die vielen Nachmeldungen haben uns aber doch erstaunt.

Kurzfristig Medaillen organisiert für die Jüngsten

Bei den Jüngsten waren es gar so viele Nachmeldungen, dass kurzfristig zusätzliche Medaillen organisiert werden mussten. «Einige Kids bekamen deshalb Medaillen ohne Jahreszahl», sagt Michlig-Thür nach der Siegerehrung. «Sie können sich jedoch bei uns melden, und die Medaillen gegen solche eintauschen, die mit Jahreszahl beschriftet sind.»

Überhaupt wurde der grosse Ansturm von den Organisatoren gut bewältigt. Die OK-Präsidentin führt dies auf das tolle Team und die im vergangenen Jahr erworbene Routine zurück: «Wir waren alle viel weniger nervös – jeder weiss, was zu tun ist.»

Auch die vielen Helferinnen und Helfer auf der Strecke und im Ziel trugen einen grossen Teil zum Gelingen bei. Eine davon ist Esther Büchel aus Rebstein, die bei allen 31 Austragungen dabei gewesen ist. «Der Städtlilauf hat bei mir absoluten Vorrang. Ich musste mich sogar einmal für eine Hochzeit abmelden, weil ich an diesem schönen Anlass dabei sein wollte.» Mit viel Geduld und einem Lächeln auf den Lippen verteilt sie im Zielbereich die Finisher-Preise an alle Teilnehmer.

Esther Büchel: Helferin der ersten Stunde

Ausser den Geschenken – in diesem Jahr ein Badetuch – habe sich seit dem ersten Städtlilauf nicht viel verändert: «Am schönsten ist noch immer, wenn einen die Kinder anstrahlen.» Ihre Aufgabe erledige sie richtig gerne und lachend beichtet sie: «Ich bin froh, dass ich hier arbeiten kann, dann muss ich selber nicht am Lauf teilnehmen.»