Von A bis Y ökumenisch

Bis auf das Essen war gestern am Suppentag in St. Margrethen fast alles ökumenisch: Der Gottesdienst, der Chor oder die Helfer.

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Gemütliche Stunden: Hinten spielt die Buuremusig St. Margrethen, vorne unterhalten sich Irmgard Vorburger (links) und Lisbeth Wicki. (Bild: Samuel Tanner)

Gemütliche Stunden: Hinten spielt die Buuremusig St. Margrethen, vorne unterhalten sich Irmgard Vorburger (links) und Lisbeth Wicki. (Bild: Samuel Tanner)

ST. MARGRETHEN. Im Ecken spielte die Buuremusig – auf den Festbänken klatschte das Gros der 140 Besucher im Takt dazu.

Das Stimmungsbild, kurz nach dem Mittagessen aufgenommen, täuscht nicht: Am gestrigen Suppentag in St. Margrethen legten die Organisatoren viel Wert auf den gesellschaftlichen Teil.

Begonnen hatte der Anlass allerdings mit einem ökumenischen Gottesdienst. Neben der Predigt sangen da der ökumenische Chor und beteiligten sich einige Schulklassen – ökumenisch zusammengesetzt, versteht sich.

Später gab es im Vikariat eine feine Gerstensuppe mit Wienerli und schliesslich Café mit Kuchen. Michael Rüesch, Präsident der katholischen Kirche St. Margrethen, zeigte sich zufrieden mit dem diesjährigen Suppentag: «Im letzten Jahr kamen 120 Leute, dieses Mal rund 140. Ein schönes Zeichen.» Federführend bei der Organisation war dieses Jahr die katholische Kirche mit Festwirt Tizian Calvi an der Spitze – auch dies ist jedoch kein Alleingang. Die Organisation alterniert regelmässig, und die Helfer kommen jedes Jahr von beiden Kirchgemeinden.

Bewährt hat sich laut Michael Rüesch nicht nur das Programm – auch das Vikariat als Austragungsort. Das katholische Vikariat. (sta)

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