Vom Sofa auf den Kapf

Seit drei Wochen ist das Rheintal virtuell begehbar. Dank des neuen Google-Street–View- Updates kann man nun online durch das Altstätter Städtli oder das Kriessner Riet schlendern.

Anina Gächter
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Bild: Praktikant

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RHEINTAL. Acht Jahre ist es her, seit Googles 3D-Karten-Webdienst «Street View» aufgeschaltet wurde. Dank eines Updates kann man nun auch virtuelle Erkundungstouren durch Schweizer Dörfer machen. Alles, was man tun muss, ist das kleine orange Männchen rechts unten auf der Google-Maps-Webseite auf die Karte ziehen. Mit Pfeilen kann man durch die Strassen navigieren und so die Umgebung erkunden.

Streifzüge lohnen sich

Auch im Rheintal gibt es einiges zu sehen. Die grösstenteils an einem sonnigen Herbsttag im letzten November entstandenen Aufnahmen zeigen die Region von ihrer schönsten Seite. Besonders die Höhenstrassen oberhalb Altstättens, Balgachs und Bernecks sind einen Besuch wert. Dreht man die Kameraperspektive hat man eine wunderbare Aussicht über das Rheintal und die Vorarlberger Berge. Auch virtuelle Streifzüge durch die historische Rheinecker und Altstätter Altstadt lohnen sich.

Heikle Einrichtungen fehlen

Obwohl das Google-Street-View-Auto im ganzen Rheintal unterwegs war, fehlen einige Strassen. Wegen des Schweizer Personenschutzes darf Google keine Personen in der Nähe von Einrichtungen wie Schulen, Gefängnissen oder Spitälern zeigen. Deshalb wurden alle Aufnahmen im Umkreis von 70 Metern um solche Einrichtungen von der Karte entfernt. So fehlen zum Beispiel das Altstätter Quartier Feld, die Umgebung der Jugendstätte Bellevue und rund die Hälfte der Ortschaft Heerbrugg.

Bild: Praktikant

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Ein Blick auf Google Street View lohnt sich: Die hochauflösenden Bilder lassen einen die bekannte Umgebung neu entdecken. (Bilder: Google Maps)

Ein Blick auf Google Street View lohnt sich: Die hochauflösenden Bilder lassen einen die bekannte Umgebung neu entdecken. (Bilder: Google Maps)