Vom Biedermeierdorf in die Rosenstadt

HEIDEN. Ein grosser Festanlass findet in Bischofszell, der Rosenstadt im Thurgau, seit Freitag, 22. Juni, und noch bis zum 1. Juli statt: Zum 11. Mal wird im mittelalterlichen Städtchen an der Thur die Rosen- und Kulturwoche durchgeführt.

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HEIDEN. Ein grosser Festanlass findet in Bischofszell, der Rosenstadt im Thurgau, seit Freitag, 22. Juni, und noch bis zum 1. Juli statt: Zum 11. Mal wird im mittelalterlichen Städtchen an der Thur die Rosen- und Kulturwoche durchgeführt.

Mit von der Partie war am Sonntag, 24. Juni, mit spürbarer Präsenz auch eine Delegation des Vereins Biedermeier-Fest Heiden.

Während der aktuellen Rosen- und Kulturwoche finden noch bis am 1. Juli in der Bischofszeller Altstadt unzählige kulturelle Veranstaltungen statt.

Es gibt Konzerte mit Blasmusiken, Orchestern, Chören, Kapellen und Bands. Am letzten Sonntag verkehrte ein Nostalgiezug mit Dampflok zwischen Gossau und Bischofszell, es kamen Oldtimer-Autos noch und noch in die Stadt, und es gab viel Nostalgisches zu sehen und zu hören. Dies ist das Stichwort, um auf die fast 30 Personen umfassende Delegation des Vereins Biedermeier-Fest Heiden zu sprechen zu kommen. Diese kam – zusammen mit andern Gästen wie «Nostalgie Appenzell»– mit dem Zug aus Gossau an und begab sich in einem kleinen Umzug durch die Altstadt zum Rathausplatz, wo ein Apéro serviert wurde: mit Rosen-Champagner, Rosenbier, «Kir Rosé». Das meiste, was getrunken werden konnte, hatte irgendetwas mit Rosen zu tun.

Am Bummel durch die Altstadt an der Spitze und im Gewimmel auf dem Rathausplatz in höfischem Festkleid immer als «Schultheiss» präsent war Stadtammann Josef Mattle. Die Biedermeier aus Heiden promenierten durch die Bischofszeller Altstadt wie in früheren Zeiten die noblen Herrschaften «unter den Linden» in Berlin. Zum Abschluss traten sie auf der Rathausbühne mit einer «Française» galant tanzend auf. (WM)

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