Volleyball: Rheno entthront den Leader

Dank eines 3:0-Sieges bei Uzwil II und einer überraschenden Niederlage von Wil sind die Rheintalerinnen an der Tabellenspitze.

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Kerstin Axthelm (Nr.11) punktet für Rheno.

Kerstin Axthelm (Nr.11) punktet für Rheno.

Bild: pd

(ms) In der Vorrunde war Rheno gegen den bisherigen Tabellenführer, der damals ersatzgeschwächt war, knapp siegreich. Diesmal fehlten drei Rheno-Spielerinnen, während sich Uzwil II mit einer 2.-Liga-Volleyballerin verstärkte.

Die Rheno-Frauen zeigten aber eine der besten Leistungen der letzten Jahre. Sicher und kontrolliert in Annahme und Verteidigung, druckvoll im Service und im Block sowie mit kompromisslosen Angriffen aus allen Lagen setzten die Rheintalerinnen den Leader in allen drei Sätzen so konsequent unter Druck, dass dieser nie zu seinem Spiel fand. Die Uzwilerinnen konnten trotz einigen starken Servicespielerinnen nie mehr als drei Punkte in Serie verbuchen – und dies auch nur zwei Mal. Rheno dagegen startete in allen drei Durchgängen – egal, in welcher Zusammensetzung – konzentriert, holte rasch einen deutlichen Vorsprung und liess sich nicht mehr in Bedrängnis bringen. Dass Uzwil mit zunehmender Spieldauer stetig Selbstvertrauen verlor, erleichterte die Aufgabe zusätzlich. Uzwil versuchte bei 8:13 und 11:17 mit seinen Auszeiten und diversen Wechseln, den Rheno-Rhythmus zu brechen, verunsicherte aber eher sein Team. Rheno gewann mit 25:14. Den zweiten Durchgang entschied Rheno mit 25:10 für sich, zum Abschluss gab’s ein 25:16. In weniger als einer Stunde war das Spiel zu Ende – ein richtiger Klassenunterschied, zu dem alle Rheno- Spielerinnen ihren Teil bei­trugen.

Die ohnehin grosse Freude wurde noch grösser, als nach dem Spiel die Nachricht eintraf, dass Wil gegen Schlusslicht Audax Amriswil verloren hat – und Rheno damit an die Tabellenspitze klettert.

Frauen, 3.Liga

Uzwil II – Rheno 0:3
Satzresultate: 14:25, 10:25, 16:25 in 59 Minuten.
Rheno: Yvonne Scherrer, Kerstin Axthelm, Karin Niederer, Christina Letsch, Martyna Kozicka, Ladina Zanetti, Nadine Oesch, Alexandra Müller.