Vögelinsegg- Schiessen

In Speicher fand am Wochenende das 76. Vögelinseggschiessen statt.

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Schiessen. In Erinnerung an die Schlacht bei Vögelinsegg von 1403 trafen sich die Schützen zu einem friedlichen Wettkampf mit den Sportwaffen auf die Distanzen 300 und 50 Meter. Mit 638 Schützinnen und Schützen lag die Beteiligung unter den Erwartungen. Im letzten Jahr waren es noch rund 50 Schützen mehr. Ob das gleichzeitig in Aarau stattfindende Eidgenössische einen Einfluss hatte, wird sich bei der nächsten Durchführung im nächsten Jahr zeigen.

Mit dem Ausserrhoder Regierungsrat Hans Diem an der Spitze zeigten wieder verschiedene Personen aus Politik, Militär und Schützenkreisen ihre Verbundenheit mit dem historischen Anlass. Zwei Schützen erreichten das Maximum von 60 Punkten auf der B5-Scheibe: Robert Weilenmann von den Stadtschützen Wil mit dem Karabiner und Oliver Blatter vom MSV Brunnadern mit dem Sturmgewehr 57. Im Ausstich um den Tagessieg hiess die Reihenfolge Weilenmann vor Blatter. Oliver Blatter durfte das vom Bund gestiftete Sturmgewehr 57 in Empfang nehmen.

Robert Weilenmann hat die Bundesgabe, einen Karabiner 31, der einem Schützen nur einmal abgegeben wird, bereits 1996 gewonnen. Somit darf der nächste Karabinerschütze diese Auszeichnung in sein Eigentum nehmen. Dies ist mit 59 Punkten Walter Rohner von der SG Herisau Säge. Bei den Pistolenschützen siegte mit 110 Punkten Daniel Urech von den PS Oberuzwil. Gleichzeitig ist er Gewinner der Bundesgabe, einer Pistole 49.

Kombinationssieger 300/50 Meter wurde mit 107,5 Punkten Paul Stieger, Freischützen Staad vor Jero Stricker (MSV Brunnadern). Die Rangliste bei den Sektionen führt die SG Wittenbach vor dem MSV Brunnadern an. (pd)