«Viva» und «Nova» sind eine Einheit

Am Freitagabend haben Bauarbeiter und Leitung des Hauses Viva in Altstätten das Aufrichtefest des Anbaus gefeiert. Der Neubau ist dem Zeitplan voraus und die Kosten sind im Griff.

Rösli Zeller
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Heimleiter Urs Trinkler las einen Lobes- und Dankesbrief von Bewohnern des Hauses Viva vor. Die Handwerker und Gäste genossen die Feier. (Bilder: Rösli Zeller)

Heimleiter Urs Trinkler las einen Lobes- und Dankesbrief von Bewohnern des Hauses Viva vor. Die Handwerker und Gäste genossen die Feier. (Bilder: Rösli Zeller)

ALTSTÄTTEN. Beim Aufrichtefest standen die Handwerker im Mittelpunkt. Die eindrückliche und sehr gute Arbeit lobten und würdigten Jürg Mächler, Verwaltungsratspräsident Haus Viva, Rolf Cristuzzi der Cristuzzi Architektur AG und Urs Trinkler, Heimleiter Haus Viva. Eine Gruppe von Bewohnern hat mit Gesang ihr Lob zum Ausdruck gebracht.

Mit Innenausbau begonnen

Vor rund zehn Jahren wurde das Haus Viva eröffnet. Niemand hätte damals geglaubt, dass bereits zehn Jahre später ein weiteres Haus zum Viva gehören würde, machte Jürg Mächler in seinem Rück- und Ausblick aufmerksam. War es damals Martin Mannhart, der damalige Verwaltungsratspräsident, der die Gründung eines längst fälligen Altersheims lancierte, so sei es später Trudi Hutter, Verwaltungsratspräsidentin, gewesen, die den Traum hatte, durch einen Zusatzbau das Haus zu erweitern. Mit dem Neubau sollen Menschen mit Demenz optimal betreut werden. Der Traum wird mit dem Haus Nova wahr. Mit dem Projekt Nova hätten sich die Verantwortlichen nicht mit der ersten Lösung zufriedengegeben. Aber mit dem Architekturbüro sei eine sehr gute Zusammenarbeit möglich gewesen. Ein Jahr nach der Erteilung des Bauauftrags konnte der Rohbau abgeschlossen werden und erste Innenausbauarbeiten werden bereits ausgeführt. Die saubere Arbeit verdankte Jürg Mächler. Die ausserordentlichen Einsätze des Heimleiters Urs Trinkler und das stets gute Einvernehmen mit der Evangelischen Waisenguts- und Fondsgemeinde würdigte er ebenfalls.

Zimmer bereits vermietet

Bezug des Hauses Nova soll nächsten Oktober sein. Dem Zeitplan sind die Handwerker voraus und die Kosten sind im Griff. Einige Zimmer seien bereits vergeben. Reibungslos und unfallfrei seien die acht Monate seit dem Spatenstich vergangen. Selbst die Umgebung habe Gestalt angenommen. Rolf Cristuzzi freut sich, dass das Haus Viva und das «Nova» zu einer Einheit werden. Für die Farbberatung zeichnet Josef Ebnöther verantwortlich. Cristuzzi lobte das regionale Gewerbe, das beeindruckende Arbeit geleistet habe. Auch Heimleiter Urs Trinkler würdigte den Einsatz der Handwerker. Das Haus Nova bezeichnet er als «ein Projekt, das sich mit der Zeit entwickelt hat». Dass selbst die Bewohner Freude am Bau haben, brachten sie in einem Schreiben zum Ausdruck, das Trinkler vorlas.

Küchenchef Peter Waldner hatte mit seinem Team für Handwerker und Gäste ein Festmenu zubereitet. Zudem gab es für alle ein kulinarisches Geschenk zum Mitnehmen.

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