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Vitzthum auch Bahn-Vize

Der 23-jährige Mountainbiker Simon Vitzthum fährt sei dieser Saison auch Bahnrennen – und gewann Silber an der Schweizer Meisterschaft in der Teamverfolgung.
Mountainbiker Simon Vitzthum fühlt sich neuerdings auch auf der Bahn wohl: In Aigle gewann er seine erste Medaille an Schweizer Meisterschaften auf dem Parkett. (Bild: Archiv/IG Offene Rennbahn)

Mountainbiker Simon Vitzthum fühlt sich neuerdings auch auf der Bahn wohl: In Aigle gewann er seine erste Medaille an Schweizer Meisterschaften auf dem Parkett. (Bild: Archiv/IG Offene Rennbahn)

Mit einer nationalen Medaille auf der Bahn krönte der Rheinecker eine erfolg- und abwechslungsreiche Saison: Er wurde zusammen mit Aurèle Paroz, Claudio Imhof und Alex Vogel Zweiter im nationalen Championat in Aigle. Der Weg zu diesem Erfolg könnte nicht spezieller sein.

Es begann im Januar 2018. Simon Vitzthum befand sich mit der Mountainbike-Nationalmannschaft auf Gran Canaria im Trainingslager. Dabei kam er in Kontakt mit den Bahnfahrern und sie schauten sich zusammen Aufzeichnungen von Bahnrennen an. Die Folge daraus waren Trainingseinheiten auf der Bahn, die sie nach der Rückkehr in die Schweiz absolvierten.

Optimale Grösse für den Bahnradsport

Der mehrfache Schweizer Vizemeister im Mountainbike und Radquer konnte seine optimale Grösse, er misst 1,88 Meter, auf der Bahn ausspielen. Im Verlauf der Zeit intensivierte er den Kontakt zum Thurgauer Claudio Imhof, der als gelernter Bahnfahrer mit zwei Medaillen von den Europameisterschaften in Glasgow zurückkehrte. Dieser Claudio Imhof war es auch, der Vitzthum zu den wöchentlichen Dienstagsrennen auf die offene Rennbahn Zürich-Oerlikon einlud.

Während den Sommermonaten finden in Oerlikon wöchentlich Rennen statt, wenn es das Wetter zulässt. Schnell kristallisierte sich heraus, dass Vitzthum sich bei den Punkterennen am wohlsten fühlte. Am 24. Juli war es so weit: Vor knapp 6000 Zuschauern gewann er gegen starke Konkurrenten das Punktefahren. Die Aufmerksamkeit von Trainern und Rennfahrern war ihm ab diesem Zeitpunkt gewiss. Weitere Siege folgten in regelmässigen Abständen.

Zwischendurch fuhr Vitzthum weiter Mountainbike-Rennen, am 19. August feierte er in Villars-sur-Ollon seinen ersten Sieg in der Elite. Aber das war dem Rheinecker noch nicht genug Abwechslung: Am 16. September ging er beim Bergrennen Chur – Arosa an den Start; und auch da hatten alle seine Konkurrenten das Nachsehen.

Vom Waldboden aufs Parkett und wieder zurück

Am Sonntag bestritt Vitzthum in Lugano das letzte Rennen der Mountainbikesaison in Mitteleuropa – zum Abschluss des Swiss Cups belegte er den 14. Rang.

Nun reist Simon Vitzthum mit seinem Teamkollegen Robin Spiess aus Kriessern nach Israel, wo zuerst zwei unabhängige Mountainbike-Rennen und anschliessend ein Etappenrennen, das Epic Israel, auf dem Programm stehen.

Mitte Oktober erfolgt nochmals ein Renneinsatz auf der Bahn in Grenchen. Weitere Renneinsätze sind für den Rheinecker Halbprofi vom Team Bischibikes/kopierpapier.ch noch offen. (pd)

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