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Visiere für den Pavillon ausgraben

Am Montag begann die Neugestaltung rund um die evangelische Kirche. Vor dem Winter sollen der Pavillon stehen, alle Leitungen verlegt, das Eingangstor entfernt und die Begegnungszone fertig sein.
Monika von der Linden
Die Baubewilligung ist da, die Visiere können weg. Bauleiter Thomas Eugster (Kobelt AG, Marbach, von links), François Rappo (Mitglied der Kirchenvorsteherschaft), Daniel Finger und Hanspeter Nüesch (beide Finger AG, Lüchingen), Walter Gschwend (Eichmüller AG, Altstätten), Florian Oeler (Oeler AG, Altstätten), Tobias Walser (Walser AG, Marbach), Ivo Blöchlinger (Bauchef Kirchenvorsteherschaft) und Roger Benz (Präsident Kirchenvorsteherschaft) setzen den symbolischen ersten Spatenstich für die Umgestaltung der Kirchenumgebung. (Bild: Monika von der Linden)

Die Baubewilligung ist da, die Visiere können weg. Bauleiter Thomas Eugster (Kobelt AG, Marbach, von links), François Rappo (Mitglied der Kirchenvorsteherschaft), Daniel Finger und Hanspeter Nüesch (beide Finger AG, Lüchingen), Walter Gschwend (Eichmüller AG, Altstätten), Florian Oeler (Oeler AG, Altstätten), Tobias Walser (Walser AG, Marbach), Ivo Blöchlinger (Bauchef Kirchenvorsteherschaft) und Roger Benz (Präsident Kirchenvorsteherschaft) setzen den symbolischen ersten Spatenstich für die Umgestaltung der Kirchenumgebung. (Bild: Monika von der Linden)

Nach zehn Monaten der Planung trafen sich am Montag Vertreter der Kirchenvorsteherschaft und Handwerker zu einer letzten Besprechung vor Baubeginn. Auf dem Sitzungstisch, diesmal im Freien, lagen die aktualisierten Pläne. Daneben standen Spaten und unter dem Tisch Getränke.

«Die Planung war eine lange Geschichte», sagte Bauchef Ivo Blöchlinger. Bevor die Stadt die Baubewilligung am Freitag aushändigte, musste die Kirchgemeinde mehrere Genehmigungen einholen: Die Kantonalkirche sagte im Rahmen des Finanzausgleichs die Übernahme der Kosten zu (370000 Franken), die Denkmalpflege gab ihr Einverständnis und die Kirchbürgerversammlung sagte Ja zum Projekt. Kern der Neugestaltung ist die Begegnungszone auf der Ostseite der Kirche und die Öffnung des Eingangs zum Kirchenareal an der Trogenerstrasse.

Im Winter soll alles fertig sein

Gestern Dienstag haben die Handwerker begonnen, eine Wasserleitung zu verlegen. Die Hauptleitung der Stadt verliefe sonst unter dem Pavillon-Neubau und wäre nur noch schwer zugänglich. Bis Anfang August werden die Baumeister die Bodenplatte des Pavillons betonieren. Nach den Sommerferien werden sie die Wände und das Dach des Holzbaus errichten sowie mit dem Innenausbau beginnen. Auf Mitte August ist terminiert, am Haupteingang den Schmiedeeisenzaun zu entfernen und den Aufgang rollstuhlgängig umzubauen.

Momentan wird die Kirche mit Öl beheizt. Damit es auch künftig möglich ist, einmal auf Gasfeuerung umzusteigen, nutzt die Kirchgemeinde die Bauarbeiten und lässt die Gravag den Gasanschluss sanieren.

Anschliessend beginnen die Gärtner. Bis zum Wintereinbruch sollen die Umgebungsarbeiten fertig sein. Die Ökoausgleichsfläche auf der Nordseite der Kirche wird erst im Frühling fertig. Die Gärtner fräsen sie im Herbst streifenweise. Nach der Winterruhe säen sie auf den Streifen eine Blumenwiese aus. Die Initialsaat ist Grundlage einer artenreichen und farbigen Wiese.

Nach den Ausführungen des Bauchefs griffen die Teilnehmer zum Spaten und begannen, die Visiere für den Pavillon auszugraben. Mit einem Reformationsbier stiess man auf den symbolischen Spatenstich an. «Ich freue mich, dass es losgeht», sagte Präsident Roger Benz. «Mit dem nach vorne geöffneten Areal signalisieren wir die Offenheit unserer Kirchgemeinde.» Die Begegnungszone werde dadurch sicher von mehr Menschen benützt, die keine Kirchgänger sind.

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