Vier Rheintaler Teams zwischen Rang drei und sechs

Die Drittligisten der Region spielen eine gute Saison – ausser Heiden mit der roten Laterne.

Remo Zollinger
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Die jungen Rebsteiner, von rechts Luc Sonderegger (am Ball), Andrin Cabezas und Alessio Celentano, gewannen in der zweiten Runde in Diepoldsau (rechts Kimi Metzler, links Ali Jusefi).

Die jungen Rebsteiner, von rechts Luc Sonderegger (am Ball), Andrin Cabezas und Alessio Celentano, gewannen in der zweiten Runde in Diepoldsau (rechts Kimi Metzler, links Ali Jusefi).

Bild: Remo Zollinger

Als die Saison vor einem Jahr in die Winterpause ging, lag Rüthi auf Rang zwei, Diepoldsau auf der Fünf, Rebstein direkt dahinter. Widnau II war Zehnter, Heiden Letzter. Dieses Jahr ist es ganz ähnlich.

Der FC Rüthi stellt auch 2020/21 das einzige Rheintaler Team mit Aufstiegsambitionen. Die Oberrheintaler begannen mit zwei Pleiten, gewannen seither aber alle Spiele teils spektakulär. Nach Verlustpunkten ist Rüthi gleichauf mit Dardania zwei Längen hinter Leader Steinach. Mit Bernhard Allgäuer (13 Tore) stellt Rüthi den besten Torjäger der Region. Der FCR darf zufrieden sein – die Chancen auf den Aufstieg sind grösser als vor einem Jahr, als er zur Winterpause sieben Punkte hinter Dardania zurücklag.

Auf Rang vier folgt der FC Rebstein. Das Team zeigt noch Mühe damit, das Spiel selber zu machen. Dies belegt das begeisternde 3:1 gegen Dardania, auf das zwei ärgerliche Pleiten folgten. Und die Tatsache, dass es nach hohen Führungen oft noch spannend wird – ausser zuletzt beim 5:1 in Heiden. Rebsteins Hinrunde war gut. Besonders gemessen daran, dass drei Teenager zum Stamm gehören und es zwar keinen Knipser gibt, aber drei Offensivkräfte, die je vier Tore erzielt haben.

Nur auf den ersten Blick überrascht Widnaus II fünfter Rang. Die Widnauer haben sich im Vergleich zum letzten Herbst stark verbessert, weil sie über viele junge, talentierte Spieler verfügen – aber auch, weil sie oft namhafte Verstärkung vom Fanionteam bekommen.

Der FC Diepoldsau-Schmitter wiederholte die letzte Hinrunde. Wieder startete die Rankovic-Elf mit vier Niederlagen, wieder ist sie seither ungeschlagen. Dies ist schwierig zu erklären, ist die Qualität im Team doch hoch. So erlebt der spielende Co-Trainer Sahin Irisme (neun Tore) seinen x-ten Frühling, Captain Willi Durot ist ein sicherer Wert und der sehr starke neue Flügel Gabriel Drinovac erwies sich als wahrer Glücksgriff. Mit der Aufholjagd darf Diepoldsau zufrieden sein – mit dem Saisonstart aber nicht. Gar nicht zufrieden ist der FC Heiden, den wohl nur noch ein Wunder vor dem Abstieg in die 4. Liga retten kann. Im Vergleich mit 19/20 ist der FCH weiter von Punkten entfernt, nur einmal hat es gereicht. Dies überrascht nach den Abgängen im Lauf des letzten Jahres aber nur wenige.