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Viele Leute trotzten der Hitze

Während die Temperaturen am Samstag erträglich waren, stieg das Thermometer am Sonntag in die Höhe. Dennoch fanden viele Personen den Weg zu den Marktständen und Fahrgeschäften an der Kilbi.
Benjamin Schmid
Die Marktstände stiessen auf grosses Interesse. (Bild: Benjamin Schmid)

Die Marktstände stiessen auf grosses Interesse. (Bild: Benjamin Schmid)

Seit vielen Jahren ist die Kilbi ein Bestandteil des Widnauer Sommerprogramms. Versammelten sich die Marktfahrer früher um den Gemeindehausplatz der Bahnhofstrasse entlang, reihen sie sich nun auf der Neugasse bis zur Bärenstrasse. Auf dem Parkplatz vor dem Restaurant Freiraum waren besonders viele Familien mit Kindern anzutreffen, schliesslich standen da die Fahrgeschäfte: Autoscooter, fliegender Teppich, Schiessbude und Karussell. Besonders letzteres fand grossen Anklang bei der Bevölkerung. Während die Kinder mit leuchtenden Augen ihre Runden im Feuerwehrauto, auf dem Motorrad, im Lastwagen oder auf der Kutsche drehten, standen die Eltern rundherum und erfreuten sich an der schönen Kulisse.

Marktstände boten Waren und Schatten

An die 50 Marktstände waren aufgestellt. «Die ersten Anmeldungen sind bereits letzten Herbst eingetroffen», sagt Marktchef Marco Köppel. Es sei daher wichtig, eine gute Planung zu machen und die Stände sinnvoll zu verteilen. Natürlich können nicht alle die besten Plätze haben. «Wer schon seit vielen Jahren zu uns kommt, hat normalerweise seinen Stammplatz», sagt Köppel. Seit sechs Uhr in der Früh treffen die Marktfahrer mit ihren Gefährten und Wagen ein und halten den Marktchef auf Trab. Nebst koordinativen Aufgaben muss er die Platzgebühren einziehen, mit Rat und Tat die Marktfahrer unterstützen und schauen, dass alles funktioniert. «Es ist eine stressige Zeit, aber spannend und schön, verschiedene bekannte Gesichter wiederzusehen», sagt der Marktchef.

Auch für Roger und Monika Rohner von Magenbrot Rohner ist der Kontakt zu den Menschen wichtig: «Im Gegensatz zu den Laden- und Onlineeinkäufen kommt man hier miteinander ins Gespräch. Mit vielen Leuten wird geschwatzt und gelacht. Teilweise kommt bereits die dritte Generation zu uns und füllt die Taschen mit Magenbrot und gebrannten Mandeln.» Die Zeiten haben sich verändert, trotzdem kommen viele Leute.

Mano und Rosmarie Frei gehören seit je zur Kilbi. Seit über 30 Jahren verkaufen sie Spielsachen an die Kinder: «Wir achten auf die Qualität, gestalten unser Sortiment vielfältig und kümmern uns um unsere Kunden.» Es sei nicht für alle Marktfahrer einfach, gerade dann nicht, wenn die Leute wegen des Wetters lieber in die Badi gingen anstatt die Kilbi zu besuchen. Immerhin boten die Marktstände Schatten und Abkühlung. Trotzdem freuen sich die Freis jedes Jahr wieder auf die Kilbi.

Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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